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Lob fürs Peiner Jobcenter aus Ministerium

Kreis Peine Lob fürs Peiner Jobcenter aus Ministerium

Die Erfolge des Peiner Jobcenters bei der Vermittlung von Langzeitarbeitslosen über 50 Jahren hat sich bis ins Bundesarbeitsministerium herumgesprochen. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schickte deshalb ihren "Außendienstmitarbeiter" Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel nach Peine. Vor Ort stand auch ein Gespräch mit Betroffenen im Klinikum Peine auf dem Besuchsprogramm.

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Treffen im Klinikum: Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (l.) im Gespräch mit den Logistik-Mitarbeitern Manfred Eifler und Ingrid Zabel (beide in weiß).

Quelle: Thorsten Pifan

Kreis Peine. Eingefädelt hatte das Treffen bei Landrat Franz Einhaus und im Peiner Klinikum die Peiner CDU-Bundestagsabgeordnete Ewa Klamt. "Mich hat vor allem die gute Vermittlungsquote von älteren Langzeitarbeitslosen hergelockt", sagte Fuchtel. Einige sind nun im Peiner Klinikum beschäftigt - in der Logistik. Das Projekt im Klinikum hatte der Betriebsrat unter seinem Vorsitzenden Axel Burgdorf angeschoben.

"Wir wollten Beschäftigung im Haus sichern, aus Kostengründen hatte die Klinikleitung zunächst daran gedacht, die Arbeitsplätze über Zeitarbeit zu besetzen", sagte Burgdorf. Verwaltungsdirektor Arturo Junge war von der Idee begeistert. Vor rund einem Jahr startete das Projekt. "Die Mitarbeiter übernehmen Logistikaufgaben, zum Beispiel Patienten zur Diagnose zu bringen", erklärte Junge.

Insgesamt stellte das Klinikum fünf Arbeitsplätze für das Projekt zur Verfügung - zunächst befristet. "Inzwischen haben wir daraus drei feste Stellen geschaffen", sagte Junge. Fuchtel nutzte die Gelegenheit beim Besuch im Klinikum, direkt mit den Betroffenen zu sprechen - auf Augenhöhe, denn er bot Manfred Eifler (59) und Ingrid Zabel (52)gleich das "Du" an. Eifler und Zabel berichteten, dass sie beide etwa ein Jahr Arbeit gesucht hätten, bis sie das Angebot aus dem Klinikum bekamen.

Eifler hat viel ausprobiert, seit sein ehemaliger Arbeitgeber in die Pleite geschlittert ist, und er entlassen wurde. Nun fühlt er sich wohl im Team des Peiner Klinikums und hofft, dort ebenfalls eine unbefristete Stelle zu bekommen.

pif

HINTERGRUND

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Das Projekt 50plus setzt der Landkreis mit regionalen Partnern der Arbeitsagentur um. Überdurchschnittlich erfolgreich ist das Peiner Jobcenter dabei bei der Vermittlung von sogenannten „Aufstockern“, die einen 400-Euro-Job haben, aber auch Unterstützung vom Landkreis erhalten. Von den 41 Teilnehmern beim Projekt 50plus konnte der Landkreis 15 in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln. „Es hat mich gereizt zu erfahren, wie sie das gemacht haben“, sagte Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, gestern bei seinem Besuch in Peine. Eine besonders schwierige Klientel bei den Langzeitarbeitslosen jenseits der 50 Jahre betreut Wolfgang Dietrich-Engel. Er ist beim Projekt 50plus für 40 Klienten zuständig. Im vergangenen Jahr konnte er sieben davon in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln. Dietrich-Engel erklärte sein Erfolgsrezept: „Wir haben im Verhältnis wenig Klienten und daher viel mehr Zeit, uns mit ihnen zu beschäftigen. Wir betreuen sie auch noch einige Zeit, wenn sie eine Arbeitsstelle gefunden haben.

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