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Lkw-Unfall auf der A2: Stahlrolle geborgen

Peine Lkw-Unfall auf der A2: Stahlrolle geborgen

Peine. Peine. Ein schwerer Lkw-Unfall ereignete sich heute auf der A2 in Höhe der Anschlussstelle Ost. Nach einem Reifenplatzer durchbrach ein polnischer Lastwagen die Mittelleitplanke und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen.

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Die Ladung, eine 21,5 Tonnen schwere Stahlblechrolle, drohte auf die Gegenfahrbahn zu fallen. Die Bergungsarbeiten mit einem Spezialkran zogen sich über Stunden hin, die A 2 war zeitweise voll gesperrt.

Nach Auskunft der Autobahnpolizei ereignete sich der Unfall gegen 12.45 Uhr. Infolge des geplatzten Reifens driftete der Lkw kurz vor der Autobahnbrücke (Anschlussstelle Ost) nach links über zwei Fahrspuren. Der Lastwagen blieb schließlich zwischen den beiden Mittelleitplanken in leichter Schräglage stehen. Das Fahrzeug wurde dabei schwer beschädigt und war nicht mehr fahrbereit - auch weil es tief im Matsch steckte.

Die Feuerwehr der Kernstadt Peine, die mit insgesamt vier Fahrzeugen im Einsatz war, sicherte den Lkw mit der Seilwinde eines Rüstwagens. Mit einem Spezialkran der Berufsfeuerwehr Hannover wurde die Rolle schließlich nach einem missglückten Anlauf auf die Fahrbahn gehoben und abtransportiert. Der Lkw musste mit einem Abschleppwagen geborgen werden. Eine Spezialfirma reinigte die Fahrbahn von den deutlich sichtbaren Reifenspuren auf dem Asphalt und auf der Fahrbahn herumliegenden Trümmerteilen.

Für die Bergungsarbeiten musste die Autobahn über eine Stunde voll gesperrt werden, zeitweise waren nur einzelne Fahrspuren gesperrt oder der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildeten sich kilometerlange Staus bis Hämelerwald und zur Autobahnausfahrt Braunschweig-Watenbüttel.

Gegen 17 Uhr konnte die A2 in Fahrtrichtung Hannover wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. In der Gegenrichtung dauerten die Aufräumarbeiten bis in die späten Abendstunden an.

Probleme im Bereich der Unfallstelle gab es offenbar beim Bilden der Rettungsgasse. Einige Fahrzeuge standen den drei Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr Hannover im Weg, sodass sich deren Einsatz deutlich verzögerte. Die Schadenshöhe schätzt die Autobahnpolizei auf Tausende Euro. Verletzt wurde niemand.

mic

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