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Linke-Abgeordnete referierte in Peine

Krellmann Linke-Abgeordnete referierte in Peine

Peine. Eine Bundestagsabgeordnete der Linken, Jutta Krellmann, zugleich gewerkschaftspolitische Sprecherin und Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung besuchte kürzlich den Peiner Kreisverband und referierte zum Thema „Arm trotz Arbeit“.

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Trafen sich in Peine: Die Linken-Bundestagsabgeordnete Jutta Krellmann und Jürgen Eggers vom Kreisverband.

Viele sichere tarifgebundene und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze seien in den letzten Jahren vernichtet worden. Stattdessen hätten sich unsichere oder schlechtbezahlte Arbeitsverhältnisse ausgebreitet, stellte Krellmann fest. Weiter führte sie aus, dass sieben Millionen Menschen in Deutschland einen Minijob hätten. „Minijobs sind eine deutsche Spezialität, in anderen europäischen Ländern gibt es diese Form nicht.“

Deutlich kritisierte Sie die Höhe des Mindestlohnes: „Mittlerweile weiß doch jedes Kind, wer sein Leben lang nur den Mindestlohn bekommt, landet als Rentner in der Grundsicherung. Aktuelle Berechnungen gehen von einem Mindestlohn von 11,68 Euro aus, um das zu vermeiden.“ Gerade in der Rentengerechtigkeit klaffe eine deutliche Lücke.

Weiter kritisierte Krellmann die Neuregelung des Bundestages zur Leiharbeit: „Das ist keine Verbesserung für die Betroffenen“, erklärte sie den Anwesenden die neue gesetzliche Regelung. Gute Arbeit funktioniere nur ohne „Zwei-Klassen-Belegschaft“.

In der anschließenden Diskussion wurde deutlich, dass bei der Rentengerechtigkeit nachgebessert werden müsse. Wer sein Leben lang arbeite, dürfe nicht mit Altersarmut gestraft werden.

Jürgen Eggers, Linke-Kandidat zur Peiner Bürgermeisterwahl, kritisierte, dass in Deutschland die Infrastruktur kaputt gespart werde: „Die europäische Zentralbank pumpt jeden Monat 80 Milliarden Euro in die EU, ohne dass dieses Geld zu Investitionstätigkeiten in Arbeit und neue Projekte führt.“

Arbeitsmarktpolitik müsse für die Arbeitenden gemacht werden, nicht für die Unternehmer. Dafür werde sich die Linke auch zukünftig engagieren, betonten beide abschließend.

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