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Lindenquartier wächst auf 20.000 Quadratmeter an

Peine Lindenquartier wächst auf 20.000 Quadratmeter an

Peine. Das neue Stadtviertel Lindenquartier wird offenbar deutlich größer als ursprünglich geplant. Durch den Zukauf von mehreren Grundstücken im Sanierungsgebiet stehen für das Geschäftsviertel nun statt ursprünglich angedachten 13.000 Quadratmetern mehr als 20.000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

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So oder so ähnlich stellen sich die Planer das Geschäftsviertel Lindenquartier vor.

Planerisch ergeben sich dadurch viele Möglichkeiten. Bei der Stadtverwaltung spricht man ganz offen von einer „historischen Chance für Peine“.

Mit dem Zukauf eines 2700 Quadratmeter großen Grundstücks ist der Stadt Peine dabei ein echter Clou gelungen. Denn über dieses gibt es nun auch einen Zugang von der Luisenstraße aus, zusätzlich zu den Anbindungen über die Bahnhofsstraße, den Gröpern und die Lindenstraße. „Durch die zusätzliche Anbindung an die Luisenstraße lässt sich die Erschließung des Quartiers besser gestalten. Das bringt Vorteile für die Entwicklung des Quartiers, kann aber auch für die benachbarten Anlieger positive Effekte erzeugen“, erklärte die Sprecherin der Stadt Peine, Petra Neumann.

Der Weg fürs Lindenquartier ist mit dem Kauf des letzten benötigten Grundstücks durch die Stadt Peine grundsätzlich frei (PAZ berichtete), doch bis das 40-Millionen-Euro-Projekt sichtbar startet, wird wohl noch einige Zeit vergehen. Auf die Frage nach einem möglichen Beginn von Abriss- und Neubauarbeiten erklärte die Stadt-Sprecherin gestern: „Hier ein konkretes Datum zu benennen, wäre reine Spekulation.“

Da beim Projekt Lindenquartier zuletzt Stillstand herrschte, geht es nun offenbar erst Mal mit Papierarbeit weiter: Der Kaufvertrag mit der Lüder-Unternehmensgruppe, für den der Rat jüngst grünes Licht gegeben hat (PAZ berichtete), muss juristisch abgewickelt werden. Im Anschluss soll das Gemeinschaftseigentum des ehemaligen City Centers aufgelöst werden, um es später dem Investor OFB übertragen zu können. Zuvor muss mit dem Investor zu Ende verhandelt, und dem Rat ein Konzept zur Genehmigung vorgelegt werden. Zudem steht die Änderung der Bauleitplanung für das Gebiet auf dem Plan.

Grundsätzlich sei die Stadt Peine natürlich daran interessiert, „das Projekt Lindenquartier kurzfristig zu realisieren“, sagte Neumann. Auf Anfrage der Peiner Allgemeinen Zeitung, teilte der Investor OFB gestern mit: „Wir können ihnen bestätigen, dass die Stadt Peine mit uns Kontakt aufgenommen hat, um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Blau eingezeichnet ist das Lindenquartier.

mic

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