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"Lindenquartier" soll mit großen Fachmärkten Frequenz in die Stadt bringen

Peine "Lindenquartier" soll mit großen Fachmärkten Frequenz in die Stadt bringen

Peine. Der Plan steht: Die Stadt Peine will unter dem Arbeitstitel „Lindenquartier“ im Sommer den bereits angekündigten Investoren-Wettbewerb für das brach liegende City-Center und das Hertie-Kaufhaus starten - und bereits im Frühjahr 2014 einen Zuschlag erteilen.

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Hier soll ein komplett neues Einkaufszentrum entstehen: Unter dem Arbeitstitel „Lindenquartier“ schreibt die Stadt einen Investoren-Wettbewerb aus.

Quelle: mic

Auf dem Gelände soll vornehmlich Handel angesiedelt werden, aber auch Wohnbebauung ist möglich. Parallel sollen Städtebaufördermittel zum Abriss der alten Bausubstanz und zur Neuerschließung des Areals beantragt werden. Die Stadt hofft auf eine Fördersumme von fünf Millionen Euro von Bund und Land bei einem Eigenanteil von rund 1,7 Millionen Euro.

Rund 10000 Quadratmeter Verkaufsfläche, große Fachgeschäfte mit Sogwirkung, möglichst nah an die Fußgängerzone (Gröpern) herangerückt, zweigeschossig und mit einem kleinen Platz davor - so stellt sich die Stadt das Einkaufszentrum in der Innenstadt vor. Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey sagt: „Es soll keine isolierte Einkaufswelt entstehen, in die man mit dem Auto rein und und wieder raus fährt, vielmehr sollen die Kunden von dort auch den Weg in die Fußgängerzone finden.“

Bürgermeister Michael Kessler ergänzte: „Das Lindenquartier darf nicht zu klein werden, weil es sonst keine Sogwirkung hat, aber auch nicht zu groß, weil wir den bestehenden Handel nicht gefährden wollen.“ Ziel sei es, Peine als Mittelzentrum zu stärken, Kaufkraft und Frequenz anzuziehen und damit den Handelsstandort Peine insgesamt zu beleben.

Wie genau das Einkaufszentrum aussehen könnte, ist noch völlig unklar. Denkbar sind ein oder mehrere Gebäude. Möglicherweise gibt es auch mehrere Investoren. „Wir wollen aber keine kleinen Scheibchen verkaufen“, bremst Kessler. Der Bürgermeister kann sich für das „Lindenquartier“ unter anderem einen Elektrofachmarkt, einen Möbelmarkt, aber auch den schon seit Jahren erwünschten „H&M“ vorstellen. Beim künftigen Branchen-Mix setzt die Stadt auch auf die Unterstützung der Bevölkerung, will eine große Umfrage zum Einkaufsverhalten starten.

Die Stadt ist optimistisch, einen Investor zu finden. Gibt es Städtebaufördermittel, könnten diese im besten Fall ab 2014 fließen, wohl aber über mehrere Jahre. Bei fünf Millionen Euro Förderung müsste Peine selbst ein Drittel davon beisteuern. „Das zahlen wir nicht aus der Portokasse“, gibt Tarrey zu bedenken, spricht aber gleichzeitig von einer „einmaligen Chance für Peine“.

mic

INFO

Modellkommunen berieten „Innovationen für Innenstädte“

Peine ist mit der Hertie-Brache eine von acht Modellstädten, die in das Forschungsprogramm für experimentellen Wohnungs-, und Städtebau des Bundesbauministeriums aufgenommen wurde (PAZ berichtete). In Peine fanden jetzt die dritten Werkstattgespräche mit 45 Teilnehmern statt. Vertreter der Kommunen, des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), des Ministeriums und Planer tauschten sich zwei Tage lang zum Forschungsfeld „Innovationen für Innenstädte“ aus. Es ging um rechtliche Instrumente und darum, wie Eigentümer stärker in die Pflicht genommen werden können. Ein weiterer Schwerpunkt war die Öffentlichkeits- und Bürgerbeteiligung. Ziele des Erfahrungsaustauschs sind die Vernetzung der Modellstädte untereinander und der Wissenstransfer nach außen.

jti

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