Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Lindenquartier: Neubau könnte 2018 beginnen

Peine Lindenquartier: Neubau könnte 2018 beginnen

Peine. Das Lindenquartier kommt: Die Stadt Peine und der Investor OFB Projektentwicklung aus Frankfurt haben sich jetzt offenbar so weit angenähert, dass 2018 mit dem Bau des neuen Geschäftsviertels im Herzen Peines begonnen werden kann, sofern alles nach Plan läuft.  

Voriger Artikel
Plett bleibt CDU-Chef, kein Posten für Andreas Meier
Nächster Artikel
Präsentation im Schwan: Der neue Wirtschaftsspiegel

Luftbild von der Hertie-Brache in der Peiner Innenstadt: Hier soll ein komplett neues Stadtviertel mit vielen Geschäften entstehen.

Quelle: Archiv

Auf PAZ-Anfrage hieß es am Dienstg aus dem Rathaus, dass die bisherigen Vorverhandlungen nun in eine verbindliche Phase überführt werden könnten. OFB will auf dem Brachgelände rund um die Lindenstraße (ehemals Hertie/City Center) bekanntlich mehr als 40 Millionen Euro investieren.

Dort geplant sind in erster Linie Geschäfte. Als einer der Ankermieter, die Kundenfrequenz bringen sollen, ist laut gut unterrichteter Kreise Edeka im Gespräch. Auch Aldi soll Interesse signalisiert haben, inzwischen aber nicht mehr zur Debatte stehen. Darüber hinaus seien weitere von der Stadt favorisierte Ankermieter mit im Boot, hieß es. So waren in der Vergangenheit immer mal wieder ein Elektromarkt und Filialen größerer Modeketten Thema. Aktuell gibt es dafür und für weitere Mieter jedoch keine offizielle Bestätigung. Zuletzt war von bis zu 15 neuen Geschäften die Rede.

Doch bevor es konkret wird, stehen noch weitere formale Schritte an: Ziel sei es, bis Ende dieses Jahres den aktuellen Planungsstand auf Seiten der Stadt zu fixieren, damit es anschließend seitens der OFB zu einem Angebot kommen kann. Daraus entwickele sich dann der städtebauliche Vertrag, der vom Rat der Stadt voraussichtlich im zweiten Quartal nächsten Jahres zu beschließen ist. Gibt es grünes Licht, kann die obligatorische Bauleitplanung beginnen.

Zuletzt hatte es zwischen der Stadt Peine und OFB zwei Verhandlungsrunden gegeben, zudem fand ein Workshop statt. Unter anderem ging es um finanzierbares Bauvolumen seitens des Investors, funktionale Anforderungen der künftigen Mieter und auch städtebauliche Vorstellungen der Stadt, die in ihrem Herzen natürlich einen anderen architektonischen Anspruch hat als am Stadtrand in den Gewerbegebieten.

Bürgermeister Michael Kessler (SPD) erklärte auf PAZ-Anfrage: „Ich freue mich sehr, dass es zum Ende meiner Amtszeit gelungen ist, die Verhandlungen so weit voranzutreiben, dass eine Vereinbarung in greifbare Nähe rückt.“

mic

Neues Stadtquartier auf über 20.000 Quadratmetern

Das Lindenquartier hat eine Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern, der nun neues Leben eingehaucht werden soll. Geplant ist, sämtliche Gebäude auf dem Areal rund um die Lindenstraße abzureißen.

Das betrifft sowohl das ehemalige Hertie-Kaufhaus samt Parkhaus und die davor gelegenen Ladenzeilen als auch einige baufällige Einfamilienhäuser, welche die Stadt bereits vor einiger Zeit dazu gekauft hatte.

Mitte dieses Jahres hatte die Stadt bei weiteren Zukäufen noch einen echten Coup gelandet: Ihr ist es gelungen, ein 2700 Quadratmeter großes Grundstück an der Luisenstraße zu erwerben, womit der Zugang zu dem neuen Stadtquartier nun von allen größeren umliegenden Straßen aus möglich ist.

Insgesamt ist die Fläche des Lindenquartiers durch die Zukäufe um 7000 Quadratmeter gewachsen. Planerisch ergeben sich dadurch viele Möglichkeiten, die nun hinter den Kulissen durchgespielt werden. In der Stadtverwaltung spricht man von einer „historischen Chance für Peine“.

Gehakt hatte es bei der Realisierung des Lindenquartiers über Monate, weil der Stadt ein Grundstück am Rande des als Sanierungsgebiet ausgewiesenen Areals fehlte, um die Fläche komplett dem Investor OFB übergeben zu können (PAZ berichtete). Bekanntlich hatte es einen Rechtsstreit zwischen der Stadt Peine und der Lüder Unternehmensgruppe aus Hildesheim gegeben, die das Grundstück in der Hoffnung erworben hatte, beim Lindenquartier selbst einsteigen zu können.

Die Lüder-Gruppe hatte sich auch an dem vorgeschalteten Investoren-Wettbewerb fürs Lindenquartier beteiligt, aber keinen Zuschlag erhalten. Nachdem feststand, dass faktisch nur noch OFB im Rennen war, versuchte die Lüder-Gruppe, sich anteilig einzubringen. Dies scheiterte jedoch an unterschiedlichen Interessen.

mic

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Konzert für Schüler in Ilsede
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung