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Lindenquartier: Grünes Licht für Einkaufszentrum in der Innenstadt

Peine Lindenquartier: Grünes Licht für Einkaufszentrum in der Innenstadt

Peine. Die Suche nach einem Investor für das neue Einkaufszentrum Lindenquartier könnte schon bald beginnen: Die städtischen Ausschüsse für Planung und Finanzen haben gestern Abend in einer gemeinsamen Sitzung grünes Licht für den geplanten zweistufigen Investorenwettbewerb gegeben, der europaweit ausgeschrieben werden soll.

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Stellten gestern das Wettbewerbsverfahren für das Lindenquartier vor (v.l.): Die Rechtsanwälte Dr. Michaela Hogeweg und Carsten Böke sowie Bürgermeister Michael Kessler und Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey.

Quelle: mic

Das Votum fiel in den beiden Gremien jeweils mehrheitlich bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung aus. Doch es gab auch Kritik: Die als „Auswahlgremium“ betitelte vierköpfige Verwaltungsspitze (Bürgermeister Michael Kessler, Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey, Stadtrat Friedhelm Seffer und Bauamtsleiter Florian Hahn) soll den Wettbewerb laut Beschlussvorlage im Alleingang bis zum finalen Ratsbeschluss begleiten. Damit waren nicht alle Ausschussmitglieder einverstanden.

„Mir gefällt nicht, dass die Politik aus den Verhandlungen komplett herausgehalten werden soll“, monierte Karl-Heinrich Belte von der Peiner Bürgergemeinschaft (PB) und stimmte deshalb gegen die Vorlage. Ins selbe Horn stieß Dr. Rainer Döring (FDP): Dass es so ein kleiner Entscheider-Kreis ist, wurmt mich auch. Ich halte das nicht für gangbar.“ Der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Bernd Detlef Mau schlug vor, wenigstens den Verwaltungsausschuss „jeweils zeitnah zu informieren“. Das begrüßte auch Andreas Meier für die CDU.

Rechtsanwalt Carsten Böke, der die Stadt Peine bei dem Wettbewerb berät, beruhigte: „Die Verhandlungen finden auf Basis der Vorgaben statt, die Sie heute treffen. Die wesentlichen Weichen stellen also Sie.“ Für einen kleinen Entscheider-Kreis spreche, dass mehrere ganztägige Verhandlungstage mit potenziellen Investoren zu erwarten sind und hinsichtlich der Konkurrenz unter den Bewerbern absolute Vertraulichkeit von größter Wichtigkeit sei.

Die erste Stufe des Wettbewerbs diene dazu, zu prüfen, ob der Kandidat das Millionen-Projekt überhaupt stemmen kann, so Bökes Kollegin Dr. Michaela Hogeweg. In der zweiten Stufe sollen dann Verhandlungen geführt werden, maximal mit fünf Investoren. Die Zuschlagskriterien seien geheim, damit alle Bewerber die gleichen Chancen haben.

Damit der Investorenwettbewerb starten kann, muss jetzt nur noch der Rat der Stadt Peine zustimmen.

mic

INFO

Der Weg zum Lindenquartier

Der gesuchte Investor soll zunächst das etwa 19?000 Quadratmeter große Areal von der Stadt Peine kaufen und anschließend ein neues Einkaufszentrum bauen, das Peine als Einkaufsstadt und Mittelzentrum stärkt. Bewerbungen sind bis 31. Januar 2014 möglich. Das Lindenquartier soll eine Gesamtverkaufsfläche von rund 10?000 Quadratmetern und attraktive „Ankermieter“ bekommen, damit für Besucherfrequenz gesorgt ist. Interesse angemeldet haben bereits eine „jugendliche Bekleidungsmarke“, die sich für 2500 Quadratmeter Verkaufsfläche interessiert, ein Elektronikfachmarkt (1500 Quadratmeter) und ein Lebensmittelgeschäft (1000 Quadratmeter). Die Investoren müssen bis 4. April 2014 ihre Angebote vorlegen.

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