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Lindenquartier: Einigung oder Gerichtsverfahren?

Peine Lindenquartier: Einigung oder Gerichtsverfahren?

Wird die letzte große Hürde überwunden? In der Peiner Innenstadt soll das neue Einkaufszentrum Lindenquartier entstehen (PAZ berichtete).

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Grafikentwurf der OFB-Projektentwicklung aus Frankfurt: So könnte das Lindenquartier in der Peiner Innenstadt aussehen.oh

Doch einen Haken gibt es noch: Um das Lindenquartier bauen zu können, benötigen die Stadt Peine und der bevorzugte Investor OFB aus Frankfurt noch ein kleines Teilgrundstück, ohne das der Neubau nicht möglich ist - weil es mitten auf dem ehemaligen City-Center-/Hertie- Gelände liegt.

Die Lüder-Unternehmensgruppe aus Hildesheim, die das besagte Grundstück im Januar 2014 gekauft hatte, ist offenbar zu einer Einigung bereit - auch wenn aktuell noch ein Gerichtsverfahren dazu droht. Bis Ostern soll es eine Lösung geben. „Wir stehen in engem Kontakt“, bestätigte der Geschäftsführer der Lüder-Unternehmensgruppe, Sebastian Lüder, auf PAZ-Anfrage.

Demnach stünden zwei Varianten im Raum: Entweder verkauft Lüder sein Grundstück oder er beteiligt sich als Investor am Lindenquartier. „Wir wollen das Projekt Einkaufszentrum auf keinen Fall blockieren oder der Realisierung im Weg stehen“, so der Geschäftsmann aus Hildesheim. Sein Anteil am ehemaligen City-Center bewegt sich in der Größenordnung zwischen einem und anderthalb Prozent. Es handelt sich dabei um ein Geschäft der Ladenzeile an der Lindenstraße, in dem derzeit ein Frisörgeschäft betrieben wird. Lüder: „Unser Unternehmen hatte das Grundstück im Januar 2014 gekauft als der Investoren-Wettbewerb für das Lindenquartier anlief, weil es unser Anliegen war, das Projekt zu realisieren.“ Mit der OFB-Projektentwicklung, die letztlich den Zuschlag als bevorzugter Investor erhielt, stehe man ebenfalls in gutem Kontakt. Lüder geht davon aus, dass das Konzept mit einer tragfähigen Lösung spätestens bis Ostern steht.

OFB ist nach Angaben von Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) bereits dabei, die passenden Mieter für das Lindenquartier zu finden. Er geht davon aus, dass sich auf dem etwa 13 000 Quadratmeter großen Gelände zwei bis drei Magnetbetriebe, weitere zehn bis 15 Läden und Gastronomie ansiedeln.

mic

Kessler: „Ich begrüße, dass Lüder die Entwicklung nicht blockieren will“

Peine. Zur aktuellen Situation beim Streit wegen des Lindenquartiers sagt Peines Bürgermeister Michael Kessler (SPD) auf Anfrage der Peiner Allgemeinen Zeitung: „Zunächst einmal ist festzustellen, dass die Lüder-Unternehmensgruppe noch nicht Miteigentümer ist, da die Stadt diesem Kaufvertrag zustimmen muss, was sie bislang nicht getan hat. Über diese Frage bestehen zwischen dem Geschäftsführer Sebastian Lüder und der Stadt unterschiedliche juristische Positionen, die möglicherweise vor Gericht ausgetragen werden. Ungeachtet dessen ist die Äußerung von Herrn Lüder zu begrüßen, dass er die Entwicklung des Lindenquartiers nicht blockieren will und Kontakt zu OFB aufgenommen hat.“

Bei dieser Gelegenheit möchte Bürgermeister Kessler noch einmal deutlich machen, dass auch im Falle einer Einigung die Belebung des Lindenquartiers mit neuen Geschäften kein Selbstläufer sei. In Zeiten des verstärkten Internet-Einkaufes, der mittlerweile durch alle Schichten der Bevölkerung gehe, müsse der Investor passende Mieter mit angemessenen Mietkonditionen an das Objekt binden, „damit sich ein Investment von gut 40 Millionen Euro rechnet.“

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