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Lieferwagen begrub Elektromobil unter sich

Peine-Stederdorf Lieferwagen begrub Elektromobil unter sich

Stederdorf . Schwerer Unfall auf der Ostumgehung Stederdorf: Ein Lieferwagen hat gestern Morgen an der Kreuzung nach Mödesse eine 17-jährige Edemisserin samt ihres dreirädrigen Elektromobils unter sich begraben.

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Unfall auf der Ostumgehung in Stederdorf: Das Elektromobil einer 17-Jährigen wurde von einem Lieferwagen erfasst. Die Edemisserin wurde dabei schwer verletzt.

Quelle: ju

Peine. Gegen 9 Uhr wollte ein 74-jähriger Auslieferungsfahrer einer Bäckerei mit seinem DB Sprinter von Stederdorf kommend die K75 in Richtung Mödesse überqueren. „Der unverletzte Mann hat den Polizeibeamten gegenüber angegeben, dass er zunächst an dem Stopp-Schild angehalten habe, dann in den Kreuzungsbereich einfuhr und dabei die 17-Jährige aus Edemissen, die mit ihrem dreirädrigen Elektrofahrzeug von Peine in Richtung Edemissen unterwegs war, übersah“, schildert Peter Rathai, Sprecher der Polizei. „Im Kreuzungsbereich kam es dann zu einem Zusammenstoß, bei dem die Jugendliche schwer verletzt in ihrem Fahrzeug der Marke SAM eingeklemmt wurde.“

Nach der schweren Kollision hatte sich das Fahrzeug der Jugendlichen überschlagen und wurde von dem Lieferwagen in den Graben geschoben, wo das Gefährt samt Fahrerin auf dem Dach liegen blieb - oben drauf der völlig demolierte Transporter.

„Den Lieferwagen von dem Elektromobil zu heben, ohne die darin eingeschlossene Jugendliche zu verletzen, war bei diesem Einsatz die größte Herausforderung“, schildert Einsatzleiter Markus Meyne von der Ortsfeuerwehr Stederdorf, der froh darüber ist, dass der Graben, in dem das Fahrzeug auf dem Dach lag, kein Wasser führte.

Wäre zudem das Mobil nur 20 Zentimeter weiter rechts von dem Lieferwagen erfasst worden, hätte Meynes Einschätzung nach die Jugendliche „mit Sicherheit schwerste Verletzungen davongetragen“.

Etwa 20 Kameraden der Feuerwehren aus Stederdorf und der Kernstadt waren im Einsatz, um die 17-Jährige zu befreien. „Das Mädchen war über die zerstörte Fahrerscheibe ansprechbar“, so Meyne. „Wir vergrößerten die Zugriffsöffnung und entfernten nach Überprüfung des Gesundheitszustands des Mädchens die Fahrertür.“

Anschließend konnte die 17-Jährige mit Hilfe der Einsatzkräfte selbst aus dem Wrack aussteigen. Sie war schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt und wurde mit einem Rettungswagen in das Klinikum Peine gebracht. Der angeforderte Rettungshubschrauber Christoph 30 wurde zum Transport nicht benötigt.

Die Straße musste für die Bergungsarbeiten und die Unfallaufnahme zeitweilig voll gesperrt werden. Nach ersten Erkenntnissen entstand ein Schaden von etwa 15 000 Euro.

ju

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