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Liebe Kinder, gebt fein acht, fix die Stiefel hergebracht!

Keiner soll einsam sein Liebe Kinder, gebt fein acht, fix die Stiefel hergebracht!

Die Temperaturen sinken, und mit etwas Glück bleibt es bis Sonnabend trocken. Ideale Bedingungen also für den Verkauf der Erbsensuppe von Schlachter Böhnisch vor der St. Jakobi-Kirche. Die Suppe schenkt der Verein „Keiner soll einsam sein“ aus.

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Kinder können ihrere Stiefel am Stand des Erbsensuppenverkaufs abgeben.

Peine . Einmal im Jahr gibt es in der Fuhsestadt die Peiner Weiße, das ist eine Wurst-Spezialität, die Fleischermeister Heinz Böhnisch für den Erbsensuppenverkauf am ersten Advents-Sonnabend entwickelt hat. In der Peiner Fußgängerzone wird die Suppe mit und ohne Wurst am 28. November für den guten Zweck verkauft.

Kinder aufgepasst: Wie in den Vorjahren könnt Ihr am Stand des Erbsensuppenverkaufs einen Stiefel abgeben. Bitte unbedingt den Coupon aus der gedruckten Ausgabe mit Namen und Adresse und Telefonnummer anbringen - am besten wasserdicht in einer Plastiktüte.

Die Stiefel werden vom Nikolaus gefüllt, und Ihr könnt sie dann am Sonntag, 6. Dezember, ab 17 Uhr auf dem Peiner Weihnachtsmarkt abholen. Überreicht werden die Stiefel vom Nikolaus persönlich und vom Peiner Bürgermeister Michael Kessler (SPD). Er ist stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Keiner soll einsam sein“.

Dieser Verein organisiert die Aktion seit vielen, vielen Jahren. Ehrenamtliche Helfer wie Bürgerschaffer Thomas Weitling, Bürgerkönig Gerald Gretschel, Hauptmann Frank Görmer und sein Adjutant Manfred Rabe vom Neuen Bürger Corps haben sich bereit erklärt, den Gästen eine große Kelle voll Erbsensuppe einzuschenken.

Der Erbsensuppenverkauf beginnt um 11 Uhr vor der Peiner St.-Jakobi-Kirche. Mit dabei sind zum dritten Mal Schüler der Berufsfachschule Sozialpflege, die einen Flohmarkt mit gebrauchter Weihnachts-Dekoration aufbauen, die von PAZ-Lesern gespendet worden war.

Der Erbsensuppen-Verkauf ist bis 15 Uhr geplant. Es gibt Schutz vor Regen, und die Gäste haben die Möglichkeit, an Tischen Platz zu nehmen, um in Ruhe mit Freunden oder Bekannten die vorweihnachtliche Peiner Spezialität zu genießen.

Mit dem Erlös finanziert „Keiner soll einsam sein“ unter anderem eine Heiligabend-Feier für einsame Peiner. Der Verein, der aus der PAZ hervorgegangen ist, hilft seit Jahrzehnten Menschen im Peiner Land, die in große Not geraten sind. Oft geht es darum, die Folgen von Unfällen oder Krankheiten zu lindern oder alleinstehenden Frauen oder Männern mit ihren Kindern zu helfen. „Keiner soll einsam sein“ arbeitet in allen Fällen mit Einrichtungen der Wohlfahrt zusammen, die die Bedürftigkeit der Hilfesuchenden prüfen. Alle Verwaltungskosten trägt die PAZ.

Peiner, die etwas Gutes tun wollen, können am Stand des Vereins „Keiner soll einsam sein“ am kommenden Sonnabend letztmals einen der Adventskalender kaufen, die vom Service-Club Inner Wheel Peine-Lehrte erstellt wurde. Zum Preis von fünf Euro kann der Kalender mit 72 Gewinnchancen am Erbsensuppenstand erstanden werden. Der Erlös aus dem Kalenderverkauf geht zu gleichen Teilen an die Vereine „Heckenrose“ und „Keiner soll einsam sein“.

Jörg Schmidt

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