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„Licht von Weihnachten in den Alltag tragen“

Stederdorf „Licht von Weihnachten in den Alltag tragen“

Stederdorf. Erster Gottesdienst der neuen Pastorin: Die 37-jährige Christiane Tjaden hielt ihre Aufstellungspredigt vor mehr als 150 Gästen in der St.-Petrus-Kirche in Stederdorf.

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Beim Aufstellungsgottesdienst von Pastorin Christiane Tjaden war die St.-Petrus-Kirche in Stederdorf sehr gut besucht.

Quelle: oh

Herrschten bei der Verabschiedung von Pastor Ortwin Brand Ende August noch fast 40 Grad, mussten sich gestern die Besucher des ersten Gottesdienstes von Pastorin Christiane Tjaden durch Schnee und Eis den Weg zur Kirche bahnen. Die 37-Jährige hielt ihre Aufstellungspredigt vor mehr als 150 Gästen in der St.-Petrus-Kirche.

„Heute, am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit, ist ein besonderer Tag. Die Vakanzzeit geht zu Ende und wir haben eine neue Pastorin“, begrüßte Kirchenvorstandsvorsitzender Hans Rothe. Für die neue Seelsorgerin hatte er einen Schutzengel aus Bronze als Geschenk dabei. „Das ist nicht der erste Engel, der mir hier begegnet. Man hat mich bisher überall herzlich willkommen geheißen“, dankte die Pastorin.

In ihrer Predigt ging sie auf den Apostel Paulus ein. Eine zwiespältige Figur in der Bibel, der oft krank ist, als Schwächling und schlechter Redner gilt. Er selbst bezeichnet sich als irdenes Gefäß. „Damit meint er nicht nur sich, sondern auch uns Menschen - von Gott geformt, von Hand gefertigt, Unikate, aber zerbrechlich. Man darf sie nicht zu grob behandeln“, führte Pastorin Tjaden aus.

Die Welt und der Alltag hinterlassen Spuren an Gefäßen wie an Menschen. „Aber wenn man die Gefäße mit Inhalten füllt, werden sie stabiler und können schon den einen oder anderen Stoß vertragen. Gott selbst hat uns einen hellen Schein ins Herz gelegt. Denken wir einmal darüber nach, wann wir das zuletzt gespürt haben“, forderte sie die Gemeinde auf. Für viele sei Weihnachten mit einem solchen Gefühl verbunden gewesen. Darum sei es wichtig, jetzt, zum Ende der Weihnachtszeit das Licht zu bewahren und mit in den Alltag zu nehmen.

Im Anschluss an die Predigt feierte die Gemeinde das Abendmahl. Mit dem Segen entließ Tjaden die Besucher in den Sonntag und die bevorstehende Woche, nicht ohne alle einzuladen, bei einer Tasse Kaffee oder Tee im Gemeindehaus ins Gespräch zu kommen. Ein Angebot, das viele Gäste nutzten.

rd

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