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Leidenschaftlicher Tango im Gotteshaus

Peine Leidenschaftlicher Tango im Gotteshaus

Leidenschaftlicher Tanz voller Emotionen und das in der Kirche? Passt das zusammen? Ja! Mit lang anhaltendem Applaus belohnten die mehr als 200 Gottesdienstbesucher die außergewöhnliche Idee des Gottesdienstteams aus der Jakobi- und der Lutherkirche.

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Mehr als 200 Gäste sind vom leidenschaftlichen Tanz begeistert.

Quelle: Kim Neumann

Peine. Pastor Dr. Sebastian Thier und Lektorin Wiebke Kerk aus der Martin-Luther-Gemeinde eröffnete den Abend mit einer Geschichte aus Argentinien über ein betagtes Paar, das mitten auf einem belebten Platz Tango tanzt. „Es war eine leidenschaftliche, wunderbare, zu Herzen gehende Musik. Die beiden begannen sich zu bewegen, unglaublich ausdrucksstark. Sie tanzten Leiden und Leidenschaft. Abschnitte ihres Lebens. In Argentinien nennt man das Tango“, erzählten die beiden.

Wie toll das aussehen kann, durften die Gottesdienstbesucher dann live erleben. Liliana Espinosa und German Cassano aus Hannover zeigten Tango in Vollendung. Perfekt bewegten sie sich zur feurigen Musik und zeigten ihr ganzes Können. „Die beiden sind seit zehn Jahren in Deutschland und leben den Tango“, stellte Frank Niemann, Pastor der Jakobigemeinde, die Tänzer vor. Zum Auftritt in der Kirche hatten sie auch ihren Nachwuchs mitgebracht. Der vier Monate alte Sohn schlief friedlich in der Sakristei.

„Tango ist eine Lebensform. Der Tanz ist unsere Welt. Früher wäre Tango in einer Kirche undenkbar gewesen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir die Möglichkeit zum Auftritt in der Jakobikirche bekommen haben“, schwärmten die beiden, bevor sie erneut zeigten, wie sehr der südamerikanische Tanz mit dem Gefühl der Leidenschaft einhergeht. Ermöglicht hatte den Auftritt die Tanzschule Wiesrecker.

Doch der Gottesdienst hatte durchaus nicht nur Unterhaltungscharakter. Mit der Verbindung zwischen Leiden und Leidenschaft wollte das Vorbereitungsteam die Gäste auf die bevorstehende Passionszeit einstimmen.

Stellvertretend dafür wählte Pastor Dr. Thier die Geschichte des Propheten Jeremia, der die ungerechten Verhältnisse in Israel anklagte und vor dem Feind aus dem Norden, den Babyloniern, warnte, damit aber kaum Gehör fand. Hadernd und klagend litt er und suchte Zuflucht bei Gott.

Die ungewöhnliche Mischung gelang. Die Besucher waren sehr angetan von der lebhaften Gestaltung des Gottesdienstes und nahmen sicherlich den einen oder anderen Gedanken an Leiden und Leidenschaft mit den Sonntagabend.

Nicole Laskowski

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