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Lehrer im Streik: Peiner fuhren nach Hannover

Peine Lehrer im Streik: Peiner fuhren nach Hannover

Peine/Hannover. Zahlreiche angestellte Lehrer aus dem Peiner Raum ließen gestern Nachmittag in Hannover die Muskeln spielen: Mit wehenden Fahnen und großen Plakaten forderten die Gewerkschaften mehr Gehalt und keine Kürzung der Betriebsrente.

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Warnstreik: 40 Pädagogen aus dem Landkreis Peine demonstrierten gestern in Hannover.

Quelle: mgb

Peine. Wer sich gestern für seine Rechte stark machte, war jedoch kein verbeamteter Lehrer. Aus Peine waren größtenteils pädagogische Arbeiter und angestellte Lehrer zum Sammelpunkt ins Deutsche Gewerkschaftshaus an der Lindenstraße gekommen. „Für die Beamten gilt das Beamtenrecht, sie dürfen somit nicht am Streiktag teilnehmen“, betonte GEW-Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Glapa. Dafür nahmen etwas mehr als 40 Peiner Pädagogen, größtenteils aus Förderschulen, an der Kundgebung teil.

Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann gesammelt nach Hannover. Mit Protestplakaten und Fahnen machten die Lehrer auf den Missstand aufmerksam, viele weitere Kollegen waren dazugestoßen.

„Wir haben jetzt insgesamt 121 Kollegen, von denen 80 heute Dienst hätten; 25 von denen sind hier“, berichtete Glapa aus Hannover. „Es findet heute kein Unterricht, sondern nur noch Betreuung statt“, erklärte er, während seine Kollegen mit Trommeln und Plakaten wie „Bananenrepublik stoppen“ oder „Geiz ist ungeil“ in Hannover Stimmung für ihr Anliegen machten.

Doch warum wurde gestreikt? Die Gewerkschaft fordert unter anderem 5,5 Prozent mehr Gehalt, also mindestens 175 Euro brutto im Monat. Das größte Problem ist aber die Gleichberechtigung der Pädagogen: „Verbeamtete Lehrer erhalten mehr Geld als ihre Kollegen, die angestellt sind“, sagt Glapa. Weiterer Themenschwerpunkt ist die Kürzung der Zusatzrente.

Glapa zu diesem Thema: „Wenn die Altersrente bei den angestellten Lehrern gekürzt wird, wird es für viele schwierig, überhaupt monatlich 1000 Euro zu erhalten.“

mgb/dpa

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