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„Leckeres Fleisch mit Kiefernzapfen-Aroma“

Peine „Leckeres Fleisch mit Kiefernzapfen-Aroma“

Es duftet wieder – nach Grill-Partys. Ja, genau mit dem Einzug der frühsommerlichen Temperaturen eröffnen viele Grill-Freunde die Saison. Ganz harte Fans haben die erste Wurst in diesem längst auf den Rost geworfen. Doch wie gesund oder ungesund ist Grillen?

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Durch Peiner Gärten zieht dieser Tage wieder zum ersten mal in diesem Jahr der Duft von frischen Grillfleisch.

Quelle: Christian Bierwagen

Kreis Peine. Die Vorbereitung einer Grillparty beginnt mit der richtigen Geräteauswahl. „Der Grill muss standfest sein und darf keine scharfkantigen Bleche oder spitzen Ecken haben, an denen man sich verletzen kann“, sagt AOK-Expertin Sabine Trexler. Am beliebtesten seien Holzkohlegrills. Der Vorteil von Elektrogrills: Sie verursachen keinen Schmutz und die Hitze lässt schnell nach, sobald der Stecker gezogen wird.

Für den Holzkohlegrill sind als Brennmaterial nur Holzkohle oder Holzkohlebriketts geeignet. In manchen Gegenden ist es üblich, beim Grillen auch Kiefernzapfen zu verwenden. Das Fleisch wird dann direkt im Rauch zubereitet. Auf diese Weise erhält das Grillgut ein bestimmtes Aroma. „Doch gerade diese Spezialitäten sind mit Vorsicht zu genießen“, sagt die Gesundheitsmanagerin: „Solches Fleisch weist hohe Werte an Krebs erregenden Benzpyrenen auf.“

Das Grillgut sollte erst dann auf den Rost gelegt werden,wenn die Holzkohle bereits mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist. Dazu muss die Holzkohle eine halbe bis eine Stunde vor dem Grillen angezündet werden. Trexler warnt: „Gerade beim Anzünden passieren die meisten schlimmen Unfälle.“ Zudem sollten die Grills im Windschatten stehen, damit es nicht zu einem gefährlichen Funkenflug kommt.

„Klassisches Grillgut sind Fleischwaren wie Grillwürstchen oder Koteletts. Leichte und leckere Abwechslung bieten aber auch Geflügel, Fisch, Obst oder Gemüse“, sagt die Expertin von der AOK-Gesundheitsprävention. Gepökeltes darf auf keinen Fall auf den Grill,sonst entstehen Krebs erregende Nitrosamine.

Fleisch und Gemüse dürfen nicht zu dunkel werden, denn die braunschwarze Kruste enthält gesundheitsschädliche Benzpyrene (siehe Stichwort). Krebs erregende Stoffe bilden sich auch, wenn Fleischsaft, Fett oder Marinade in die Glut tropft. Hilfreich seien Aluschalen, um das Fett aufzufangen.

Trexlers alternativer Grill-Tipp lautet: „Sehr lecker sind Obstsorten mit festem Fruchtfleisch. Dazu gehören unter anderem Äpfel, Pfirsiche, Aprikosen oder Bananen. Sie können gut auf einen Spieß gesteckt und gegrillt werden.“

Thorsten Pifan

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