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Lebensmüden Menschen helfen

Peine Lebensmüden Menschen helfen

Großaufgebot der Polizei: Mit Hubschrauber und Streifenwagen haben Polizisten am Montagabend einen 39-Jährigen aus Wendeburg gesucht, der seinen Selbstmord angekündigt hatte. Kurz vor Mitternacht ist er am Peiner Bahnhof entdeckt worden.

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Um Menschen in schwierigen Situationen helfen zu können, ist der Vollzugsdienst des Ordnungsamtes Peine rund um die Uhr erreichbar.

Quelle: archiv

Peine . Laut dröhnend fliegt der Hubschrauber der Polizei immer wieder über die Peiner Kernstadt. Er zieht seine Kreis rund um den Bahnhof. Ein 39-Jähriger aus Wendeburg hatte am späten Montagnachmittag seinen Selbstmord angekündigt. Seitdem lief die umfangreiche Suche. Der Hubschrauber war ab 20 Uhr im Einsatz.

Kurz vor Mitternacht haben die Polizisten den Mann schließlich entdeckt – er lebte. Ein Mitarbeiter vom Vollzugsdienst des Landkreises brachte ihn nach Königslutter ins Landeskrankenhaus. Dort kann dem lebensmüden Mann geholfen werden.

„Wir haben jedes Jahr etwa 100 Einsätze“, sagt Reinhard Bollak vom Kreis-Ordnungsamt, der den Vollzugsdienst organisiert. Das Bereitschaftsteam besteht aus 18 Freiwilligen, die in Schichten jeweils rund um die Uhr zu erreichen sind. „Der Dienst beginnt werktags um 15 Uhr und endet am folgenden Morgen um 7 Uhr. Dann sind drei Mitarbeiter des Ordnungsamtes zuständig“, erklärt Bollak. Hinweise auf Menschen, die sich oder andere gefährden könnten, bekommen die Landkreis-Mitarbeiter von Ärzten, dem Klinikum, der Polizei sowie Angehörigen und Bekannten.

„Da wir die Betroffenen häufig gegen ihren Willen einweisen, muss ein ärztliches Gutachten vorliegen“, ergänzt Kreis-Ordnungsamtsleiter Dirk Hornemann. Mit einem Krankentransporter werden die Patienten ins Landeskrankenhaus gebracht. Dort überprüft ein Amtsrichter aus Helmstedt noch einmal den Fall – und entscheidet nach weiterem ärztlichen Rat über den Verbleib der Betroffenen. Die meisten dürfen nach wenigen Tagen wieder nach Hause.

Thorsten Pifan

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