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Langzeit-Studie zu Arbeitslosen: Trotz Krise steht Landkreis Peine gut da

Kreis Peine Langzeit-Studie zu Arbeitslosen: Trotz Krise steht Landkreis Peine gut da

Trotz der wirtschaftlichen Krise und dem Stellenabbau bei Peiner Firmen, wie etwa beim Stahlwerk Peiner Träger, beim Autozulieferer Johnson Controls und bei der Brauerei Härke (PAZ berichtete) steht der Kreis Peine bei der Arbeitslosenquote bundesweit verhältnismäßig gut da. Demnach ist die Entwicklung der Quote von 7,8 Prozent im Jahr 2008 auf 6 Prozent im Jahr 2013 ein gutes Ergebnis.

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Ein Mann geht an der Agentur für Arbeit vorbei. Die Entwicklung der Erwerbslosenzahlen im Kreis Peine ist vergleichsweise positiv.

Quelle: A

Das hat eine aktuelle Untersuchung der Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) ergeben. Laut Michael Bahrke vom IW hat man sich dabei „nicht nur die absolute Höhe der Arbeitslosenzahlen in den einzelnen Regionen angeschaut, sondern vor allem die Veränderungen bei den Quoten zwischen 2008 und 2013“.

Spannend ist vor allem die Entwicklung bei den Peiner Nachbarn: Dabei sind bezüglich der Arbeitslosenqote nur Wolfsburg mit 4,9 Prozent (Entwicklung seit 2008: -2,1) und Gifhorn mit 5,2 Prozent (-1,5) besser als der Kreis Peine. Schlechtere Quoten verzeichnen Wolfenbüttel mit 6,2 Prozent (-0,7) Braunschweig mit 7,1 Prozent (-2), Hildesheim mit 7,7 Prozent (-0,5), die Region Hannover mit 8,2 Prozent (-0,9) und Salzgitter mit 9,3 Prozent (-0,3).

Bezüglich des bundesweiten Vergleiches weist Bahrke darauf hin: Während die Arbeitslosenquote in Westdeutschland seit 2008 im Schnitt nur um 0,4 Prozentpunkte auf 6 Prozent zurückgegangen sei, fiel sie in Ostdeutschland um 2,8 Punkte auf 10,3 Prozent.

Doch der starke Erwerbslosen-Rückgang in Ostdeutschland sei nur bedingt eine Erfolgsmeldung. Denn die Zahl der Beschäftigten sei in den ostdeutschen Flächenländern nur um 3,6 Prozent gestiegen - also deutlich geringer als im Bundesdurchschnitt mit 6,6 Prozent. Die sinkenden Arbeitslosenzahlen bei einem nur unterdurchschnittlichen Beschäftigungszuwachs ließen sich durch die demografische Entwicklung erklären. Noch würden viele Menschen im erwerbsfähigen Alter den Osten verlassen.

Unterschiedliche Trends zeigen sich laut dem Experten auch in Westdeutschland. Vor allem in einigen Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens und des Saarlands seien die Arbeitslosenquoten gestiegen. Gerade die früheren Kohle- und Stahlregionen würden noch immer mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel kämpfen.

tk

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