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Langkopf-Brache: Bürgermeister erklärt Stillstand

Peine Langkopf-Brache: Bürgermeister erklärt Stillstand

Immer wieder tauchen große Pläne auf, wie die Langkopf-Brache in Peine wieder zu neuer Blüte geführt werden könnte. Passiert ist bislang nichts. Bürgermeister Kessler weist darauf hin, dass jegliche Projektvorschläge bislang die Ansiedlung von Handel im großen Stil beinhalteten. Die starke Ausweitung des Handels sieht die Stadt kritisch.

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Bürgermeister Kessler klärt auf: „Auf dieser Brache könnte ein Investor die immer wieder propagierten Ansiedlungen „Kino“ und „Bowling-Bahn“, ebenso andere Freizeitprojekte und auch Wohnungen, gern unverzüglich umsetzen. Darüber würden sich alle Peinerinnen und Peiner freuen und dagegen haben sich auch in der Vergangenheit weder Rat noch Verwaltung positioniert.

In Wahrheit hatten bisherige Interessenten aber ihre Projektvorschläge verknüpft mit der Bedingung, auf dem Mälzereigelände auch in großem Stil Handel anzusiedeln, am liebsten in Form eines Einkaufszentrums- und das ist ein Problem."

Die Stadt hält ein solches Einzelhandelsprojekt für problematisch und folgerichtig hatte sich der Rat der Stadt Peine dagegen ausgesprochen.

Die Stadt Peine hat bereits eine für ihre Größe beachtlich lange Fußgängerzone. Der stationäre Handel ist zudem in ganz Deutschland durch den Kauf im Internet massiv unter Druck geraten.

Der Anteil des Internethandels beträgt derzeit im Durchschnitt bereits über 10 % – manche Branchen sind sehr hart betroffen. Der Internet-Handel übersteigt somit den früheren Versandhandel ( Otto-Versand etc. ), der es auf seinem Höhepunkt auf knapp 5 % gebracht hatte, schon nach wenigen Jahren.

"In dieser Situation den Innenstadthandel bis in die Südstadt auszudehnen, erscheint der mir der absolut falsche Weg", so Kessler.

"Die Stadt ist in den Verhandlungen mit dem Investor des Lindenquartiers bereits recht weit gediehen, sodass dort auch zusätzliche Flächen zu erwarten sind. Diese sollen in erster Linie Handelsmagneten vorbehalten sein, die aufgrund der zentralen Lage die Attraktivität der Innenstadt verbessern.

Außerdem – und das ist die Meinung aller Fachleute – muss sich Handel möglichst konzentriert darstellen und darf nicht räumlich zerfleddert werden."

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