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Langer Winter forderte Rekord-Einsätze von der Peiner Kreisstraßenmeisterei

Kreis Peine Langer Winter forderte Rekord-Einsätze von der Peiner Kreisstraßenmeisterei

Kreis Peine. Der vergangene Winter hat sich als bislang größte Herausforderung für den Straßenbetriebsdienst der Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Peine dargestellt.

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Große Menge: 1740 Tonnen Streusalz hat die Kreisstraßenmeisterei Peine in diesem Winter eingesetzt.

Quelle: A

„Bei der Dauer, der Intensität und den Kosten wurden neue Höchstmarken erzielt“, berichtet Kai-Uwe Burgdorf, Leiter des Fachdienstes Straßen des Landkreises Peine. So habe der Winter für die Kreisstraßenmeisterei kurz vor Weihnachten begonnen und, mit einer kurzen Pause Anfang des Jahres, außergewöhnlich lange bis Ostern gedauert. Der Winterdienst wird auf den rund 200 Kilometern Kreisstraßen durch 18 Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei bewältigt. Es stehen sechs Streustoff-Automaten und drei Zugfahrzeuge zur Verfügung. Dazu werden regelmäßig drei Fremdunternehmen mit ihrem Personal und drei weiteren Zugfahrzeugen eingesetzt. Der Winterdienst auf den über 100 Kilometer Radwegen erfolge ausschließlich durch eigenes Personal mit drei Radweg-Streustoff-Automaten. Vier Einsatzgruppen wechseln sich im Wochenrhythmus in Früh- und Spätschicht ab. „In diesem Winter wurden in insgesamt 184 Fällen Winterdienstbereitschaften angeordnet. 73 Mal wurde dabei ein Einsatz ausgelöst“, erklärt Burgdorf.

Zum Vergleich: Im Winter 2011/12 waren dagegen lediglich 25 Einsätze zu verzeichnen.

„Man kann also fast von einer Verdreifachung der Einsätze sprechen“, so Burgdorf. Auf den Kreisstraßen wurden dabei 1740 Tonnen Salz gestreut. Das entspricht einer Menge von 52 Sattelzügen.

Seit 1997 werden diese Mengen statistisch erfasst. Eine derart hohe Salzmenge habe bislang jedoch nicht ausgebracht werden müssen. Selbst in den starken Wintern 2008/09 und 2009/10 wurde diese Zahl nicht erreicht.

„Es ist auffällig, dass das langjährige Mittel bis 2008 noch bei rund 600 Tonnen lag. Im Mittel der vergangenen fünf Jahre liegt es jedoch bei fast 1100 Tonnen“, erläutert Burgdorf. Entsprechend stiegen auch die Kosten des Winterdienstes. 206 000 Euro mussten aufgewendet werden, um die Verkehrssicherheit auch bei winterlicher Witterung gewährleisten zu können. Das langjährige Mittel in Höhe von rund 90 000 Euro wurde, auch wegen deutlicher Preissteigerungen bei der Salzbeschaffung, um mehr als das doppelte übertroffen.

Burgdorfs zufriedenes und erfreuliches Fazit: „Trotz dieser großen Herausforderungen konnten die Mitarbeiter der Kreisstraßenmeisterei die Verkehrssicherheit jederzeit im erforderlichen Maß gewährleisten.“

rd

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