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Landwehr: Peines kleinster Ortsteil jetzt auch mit Wappen vertreten

Peine Landwehr: Peines kleinster Ortsteil jetzt auch mit Wappen vertreten

Peine. Dem aufmerksamen Besucher der Homepage der Stadt Peine wird es aufgefallen sein: Unter dem Link „Stadtinfos, Ortschaften und Ortsteile“ steht seit kurzem ein weiteres Wappen. Es ist das Wappen des Ortsteiles Landwehr, dem kleinsten Ortsteil der Stadt Peine. Dieser Ortsteil hat zurzeit 33 Einwohner zwischen 1 und 88 Jahren.

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Historische Luftaufnahme von Landwehr. Unten: Die ehemalige Gaststätte „Zur Landwehr“.

Quelle: oh

Wer mit dem Fahrrad oder zu Fuß am nordwestlichen Ortsausgang von Vöhrum rechts in die Straße Landwehr abbiegt, kommt durch Landwehr, weiter durch das Naturschutzgebiet Fuhsetal über die Fuhsebrücke nach Eixe. Heute ist die Passage natürlich „zollfrei“. Seit Jahrhunderten war Landwehr ein Grenzort zwischen dem Herzogtum Lüneburg und dem Hochstift Hildesheim.

Das Zollhaus aus dieser Zeit ist noch vorhanden, heute allerdings zu einem schmucken Wohnhaus umgebaut. Die erste urkundliche Erwähnung geschah als „vor de Lantwere to Vorde“, sie stammt aus dem Jahr 1406. In Landwehr befand sich eine der ältesten Gaststätten in der Region. Die erste urkundliche Erwähnung beschreibt den Neubau um 1657, es ist aber davon auszugehen, dass die Einrichtung mehr als 200 Jahre älter ist. Der Gaststättenbetrieb wurde 2008 eingestellt.

Bis zum 28. Februar 1974 war Landwehr eine selbstständige Gemeine im Landkreis Burgdorf, Regierungsbezirk Lüneburg. Landwehr war eine der kleinsten selbstständigen Gemeinden in Deutschland. Im vorigen Jahrhundert wohnten hier zumeist neun bis 20 Einwohner. Bis 1974 konnten die wahlberechtigten Einwohner - damals: Mindestalter 21 Jahre - ihren Bürgermeister direkt wählen. Letzter Amtsinhaber war Otto Papenburg.

„Wir danken der Stadt, dass sie nach einem Hinweis von Rolf Ahlers das Wappen mit auf der Homepage aufgenommen hat. Ein kleiner Ort hat auch seine Geschichte, auf die unsere interessierten Einwohner des Stadtteiles stolz sind“, schreibt Hans-Heinrich Papenburg aus Landwehr in einer E-Mail an die PAZ. Er ist der Sohn von Otto Papenburg.

rd

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