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Landratskandidatur: CDU schickt Dr. Budde ins Rennen

Peine Landratskandidatur: CDU schickt Dr. Budde ins Rennen

Kreis Peine. Jetzt ist es offiziell: Dr. Burkhard Budde wird bei der Wahl am 11. September für die CDU Peines amtierenden Landrat Franz Einhaus (SPD) herausfordern. Die CDU-Mitglieder nominierten ihn am Dienstagabend im Stederdorfer Hotel Schönau mit 97,2 Prozent zum Landratskandidaten.

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Freunde über die klare Nominierung (v.l.): Horst Horrmann, Marion Övermöhle-Mühlbach, Christoph Plett, Burkhard Budde, Margret Budde, Hans-Werner Fechner und Peines FDP-Chef Holger Flöge.

Budde ist aber nicht nur Kandidat der CDU, auch die FDP und die PB werden ihn als Kandidaten unterstützen. Holger Flöge, FDP-Chef im Peiner Land, lobte in einem Grußwort Budde als versöhnende und verbindende Figur. Das sei etwas, was der Landkreis dringend brauche, nachdem der amtierende Landrat Franz Einhaus (SPD) mit „seinen gescheiterten Fusionsbemühungen“ mit Hildesheim tiefe Gräben aufgerissen habe.

Auch Peines CDU-Chef Christoph Plett ging Einhaus scharf an: „Der Amtsinhaber hat einen kapitalen Schaden angerichtet, weil er die Fusion mit Hildesheim ohne Rücksprache mit der CDU angeschoben hat.“

Landrats-Kandidat Budde selbst stellte der Versammlung fünf Thesen für einen „starken und eigenständigen Landkreis Peine“ vor:

- Der Landkreis braucht eine starke Führung: So kritisierte er das „unwürdige Schauspiel“ um den Kreishaus-Neubau: „Andreas Meier als CDU-Bürgermeister und ich als Landrat werden dieses Schauspiel beenden“, sagte er. Wichtig seien auch geordnete Finanzen.

- Zudem stehe Budde für einen wirtschaftsfreundlichen Landkreis, in dem es wettbewerbsfähige, umweltfreundliche Arbeitsplätze gibt.

- Entscheidender Standortfaktor sei auch eine vielfältige Schullandschaft mit einem vielgliedrigen Schulsystem. Genauso wichtig sei aber auch die Infrastruktur, wie verkehrssichere Straßen und einen bürgerfreundlichen Öffentlichen Personennahverkehr.

- Angesichts der aktuellen Debatte forderte der Theologe eine Flüchtlingspolitik mit Kopf und Herz, die vor Panikmache und Blauäugigkeit stehe. So gelte es, den Migranten „unsere Werte und rechtlichen Spielregeln zu vermitteln“.

- Wichtig für einen Landkreis wie Peine sei auch eine moderne, fortschrittliche Gesundheitsversorgung. „Der Landkreis Peine muss ein Ort sein, an dem man auch medizinisch sicher in Würde alt werden kann“, sagte er.

Von Thorsten Pifan

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