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Landrat Franz Einhaus führte Delegation aus Hildesheim durch das Peiner Land

Kreis Peine Landrat Franz Einhaus führte Delegation aus Hildesheim durch das Peiner Land

Eine Delegation aus dem Nachbarkreis Hildesheim unter der Führung des dortigen Landrats Reiner Wegner (SPD) tourte gestern durch das Peiner Land. Als Reiseleiter fungierte dabei der Peiner Landrat Franz Einhaus (SPD).

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Die Delegation aus Hildesheim mit den Peiner Gästeführern vor dem Kreishaus auf dem Peiner Schlossberg.

Quelle: pif

Es handelt sich dabei um den Gegenbesuch der Hildesheimer, nachdem bereits vor rund vier Wochen eine Delegation aus Peine das Hildesheimer Land besucht hatte. Die Landkreise führen zurzeit Gespräche für eine mögliche Fusion.

Landrat Wegner ging mit großer Neugier auf Reisen: „Die Stadt Peine kenne ich, insbesondere das Peiner Amtsgericht“, sagte der ehemalige Richter. In seiner Zeit als Anwalt - kurz nach dem Studium - habe er häufiger Mandanten dort vertreten.

Die einzelnen Ziele wie das Jobcenter, das Biogene Zentrum mit dem Kompostwerk in Mehrum oder das Julius-Spiegelberg-Gymnasium in Vechelde kenne er aber nicht, sagte Wegner. Insbesondere interessierten ihn die Schulzentren mit ihren gut ausgebauten Mensen, sagte der Landrat.

Weitere Stationen der Reise waren die Straßenmeisterei an der Autobahn A 2, die Kreissparkasse an der Celler Straße und das Ilseder Hüttengelände mit dem Vorzeigeprojekt der kreiseigenen Wirtschaftsförderung, der Gebläsehalle. Den Startschuss gab Landrat Franz Einhaus auf dem Schlossberg. Dort begrüßte auch Knut Papenberg von Peine Marketing die Gäste aus Hildesheim und referierte kurz über die Historie des Geländes.

Denn dort stand schon vor dem Jahr 1000 eine Festung, die später als Bollwerk des Bistums Hildesheim gegen die Braunschweiger ausgebaut wurde. „Die Burg wurde zwar häufig belagert und insbesondere während der Hildesheimer Stiftsfehde 1519 bis 1522 schwer beschädigt, sie ist aber nicht überrannt worden“, sagte Papenberg.

Vor allem die offensichtlichen historischen Begehrlichkeiten am Bistum Hildesheim aus Braunschweiger Sicht sorgten gestern für Schmunzeln. Die Verbindung von Peine und Hildesheim endete erst 1802, als Preußen das Bistum annektierte, sagte Papenberg.

Von Thorsten Pifan

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