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Landrat Einhaus nahm Stellung zum Streitthema Kreisfusion

Kreis Peine Landrat Einhaus nahm Stellung zum Streitthema Kreisfusion

Die Fusionsgespräche zwischen den Kreisen Peine und Hildesheim bleiben ein Streitthema. Nachdem Peines Bürgermeister Michael Kessler beim Freischießen-Königsfrühstück des Vorgehen des Kreises kritisiert hatte antwortete darauf Landrat Franz Einhaus (beide SPD) in seiner Rede.

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Beim Freischießen-Königsfrühstück im Bürger-Jäger-Heim hörten die geladenen Gäste die Rede von Peines Landrat Franz Einhaus zum Thema Kreisfusion.

Quelle: A

Einig waren sich Kessler und Einhaus darin, dass sich der Landkreis auf den Fusions-Weg machen müsse. Der Landrat machte darüber hinaus deutlich, welchen Handlungsdruck es gebe - unter anderem aus finanziellen und bevölkerungstechnischen Gründen. Man müsse schnell handeln, denn es gebe derzeit keine Fusions-Vorgaben des Landes - alles sei noch freiwillig und nicht von oben festgelegt. Diese Chance müsse der Kreis Peine nutzen. Im Gegensatz zu Kessler, der eine Fusions-Umsetzung bis 2021 für möglich hält, bezweifelt Einhaus, dass die Phase der Freiwilligkeit bis dahin anhalten werde.

Er betonte: „Wir müssen höllisch aufpassen, dass das Peiner Land als kleinster Landkreis Niedersachsens zwischen Hannover und Braunschweig nicht unter die Räder kommt, denn den Letzten beißen die Hunde.“

So habe sich der Rat der Stadt Braunschweig schon vor dem Peiner Kreistagbeschluss im Jahr 2009 für eine Großregion Braunschweig ausgesprochen, „die doppelt so groß wäre wie das Saarland und die von der Lüneburger Heide bis weit in den Harz hinein reichen würde“. Auch aus Salzgitter heraus seien Modelle entwickelt, die es vorsehen, sich Teile des Kreises Peine einzuverleiben. „Man kann die Situation auch fußballerisch ausdrücken: Wer nur defensiv in der eigenen Spielhälfte bleibt, kann kein Spiel gewinnen. Allerdings sollten die Spielregeln eingehalten werden“, so der Landrat.

Man habe mit dem Kreis Hildesheim einen Anfang gemacht. Jetzt werde man auch parallel in den Braunschweiger Raum schauen, „ob uns dort gute Fusions-Angebote gemacht werden können“.

tk

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