Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 7 ° heiter

Navigation:
Landkreis legt Energiewald an

Holzwirtschaft im Landkreis Peine Landkreis legt Energiewald an

Neuen Wald braucht das Peiner Land: Vor allem der Südkreis mit seinen guten Böden hat wenig Grün zu bieten. Dort lohnt sich Ackerbau viel mehr als Forstwirtschaft.

Voriger Artikel
Die Schau der Mini-Bäume: Wachsen am Limit
Nächster Artikel
„Ich hatte das Mustang-Virus“

Holzwirtschaft in großem Stil: Die Bäume werden gleich vor Ort zu Hackschnitzel verarbeitet.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Das will der Landkreis Peine nun ändern. Zunächst soll probeweise auf etwa einem Hektar ein Energiewald entstehen.

Rentiert sich das Projekt, will die kreiseigene Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft weiteres Gelände aufforsten. Die Vorbereitungen für das Projekt laufen auf Hochtouren.

Die Idee erläutert Marcus Frerich, bei der Peiner Entsorgungsgesellschaft für den Ein- und Verkauf von Holz zuständig: Zurzeit vertreibt der Landkreis über seine Tochterfirma Altholz, um darauf Energie zu gewinnen. Das Geschäft lässt sich aber auch mit frischem Holz machen.

„Allerdings wachsen bei Stedum nicht alle Hölzer“, sagt Frerich. Der Boden sei sehr tonhaltig und daher fließe Regenwasser nicht so schnell ab. „Weiden und Pappeln eignen sich an der Stelle am ehesten“, sagt er.

Alternativ zur Energiegewinnung können aus dem Rohstoff Holz auch Zellstoff oder Spanplatten hergestellt werden. Die Entsorgungsgesellschaft ist also nicht festgelegt. Zunächst steht allerdings die Energie im Mittelpunkt. Frerich hat auch schon einen Abnehmer: die Berufsbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft. „Wir wollen in Stedum für das Recyclingzentrum eine Holzhackschnitzel-Heizung bauen“, sagt er. Die Gasheizung verbraucht zurzeit umgerechnet 80 Tonnen Holz.Zum Vergleich: Von einem Hektar Energiewald lassen etwa 20 Tonnen Holz pro Jahr ernten.

Die Beschäftigungsgesellschaft setzt aber nicht nur auf das Thema Energie. Denn die Bewirtschaftung der Fläche hat viel mit Handarbeit zu tun. Da können neue Stellen entstehen“, sagt Geschäftsführer Olaf Eckardt. Langfristig will Frerich in das Projekt auch Landwirte einbeziehen, die anstatt auf Feldfrüchte auf Wald setzen könnten.

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

157d6b0e-8102-11e7-8a9d-ecf16cf845db
„Begehbare Kunst!“: Impressionen von der Vernissage

In seinem Atelier 53 in Groß Ilsede interpretiert Fritz Lutz mit Teppichstücken Werke namhafter Künstler.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung