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Landkreis Peine wird Gesundheitsregion

Peine Landkreis Peine wird Gesundheitsregion

Nachdem es dem Landkreis erfolgreich gelungen ist, den Antrag auf eine 25 000-Euro-Landesförderung für das Projekt „Gesundheitsregion Niedersachsen“ zu erhalten, geht es in die nächste Runde.

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Die Gesundheitssituation soll sich in Peine verbessern: Dafür setzten sich Hermann Spörl (l.), Detlev Buhmann und Anke Bode ein.

Quelle: mgb

Peine. Am Mittwoch, 18. Februar, findet von 15 bis 19 Uhr dazu eine Auftaktveranstaltung im Forum statt, um Ideen für Projekte zu sammeln. Hintergrund der Veranstaltung ist es, dass sich der Landkreis besser aufstellen will, um für den demografischen Wandel gerüstet zu sein. Mit Vertretern aus den Gemeinden, Stadt, Kreis, Familien, Institutionen und Einzelpersonen sollen konkrete Handlungsbedarfe identifiziert werden und vielleicht sogar Verbesserungsvorschläge auf den Weg bringen. Es wurden für den Nachmittag unter anderem thematische Arbeitsfelder geschaffen wie psychische Gesundheit, Mobilität und gesund älter werden.

Bislang gibt es keine Angebote, die es pflegebedürftigen Senioren erlauben, nicht ins Heim zu gehen, aber auch nicht ohne Hilfe zu Hause zu bleiben. „Vielleicht könnte man das Angebot Pflege mit Sozialversorgung ins Leben rufen“, sagt Organisatorin Anke Bode. Denn: Aus einem Topf von insgesamt 600 000 Euro kann der Landkreis Mittel schöpfen, um innovative Pilotprojekte ins Leben zu rufen. Pflegekräfte und Institutionen aus Stadt und Land sollen miteinander arbeiten „und vielleicht gewinnen wir sogar Synergieeffekte daraus“, sagt Organisator Herrmann Spörl.

„Der Landkreis kann nur zur Gesundheitsregion werden, wenn die Akteure vor Ort mitarbeiten“, ist sich Dr. Detlev Buhmann vom Landkreis sicher. Wenn nichts geschehe, würde sich ab 2020 die derzeit noch gut situierte Gesundheitsversorgung im Landkreis rapide verschlechtern. „Die Hausärzte in den Dörfern werden älter, und junge Medizin-Absolventen möchten lieber in der Stadt arbeiten und geregelte Arbeitszeiten haben. Das Landleben ist da nicht attraktiv“, betont Buhmann.

Übrigens: Für den Einführungsvortrag konnte der Psychologe Thomas Altgeld gewonnen werden.

mgb

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