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Landkreis Peine kauft neuen Schlauchwagen

Peine Landkreis Peine kauft neuen Schlauchwagen

Kreis Peine. Zwei neue Fahrzeuge für die Freiwillige Feuerwehr hat der Landkreis Peine in den vergangenen Monaten gekauft und dafür 480 000 Euro bezahlt.

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Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Neubrück rüsten den alten Schlauchwagen (Mitte) ab und bestücken das neue Fahrzeug (l.), das sie künftig besetzen werden.

Quelle: Thorsten Pifan

Dabei handelt es sich um ein Spezialfahrzeug für Atemschutzgeräte und einen Schlauchwagen.

„Der alte Schlauchwagen stammt aus dem Jahr 1975“, sagte Kreisschirrmeister Frank Meinert. Mittlerweile seien für das Fahrzeug keine Ersatzteile mehr zu besorgen. Rund 210 000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. Das Spezialfahrzeug für die Atemschutzgeräte schlug mit rund 270 000 Euro zu Buche. Der Vorteil: „Bei großen Einsätzen kommt das Fahrzeug bereits mit gefüllten Atemschutzflaschen herbei, und vor Ort können verbrauchte Flaschen sofort wieder gefüllt werden“, erklärte Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst.

Meinert und Ernst stellten die Fahrzeuge jetzt den Mitgliedern des Kreis-Ausschusses für zentrale Verwaltung und Feuerschutz vor. So erfuhren die Politiker zum Beispiel, dass der Schlauchwagen mit rund 3000 Metern Schlauch ausgestattet ist, der eine Wasserversorgung auch über lange Strecken sicher stellen kann. Im Einsatz fahren in der Regel Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Neubrück mit dem Fahrzeug raus.

Auf breite Zustimmung stieß der Vorschlag der Verwaltung, die Einrichtung des Projektes „mobile Retter“ zu prüfen. Der Leitende Notarzt Hendrik Voges stellte das Projekt kurz vor: Wenn der Leitstelle ein Herzstillstand gemeldet wird, werden freiwillige Ersthelfer, die sich in der Nähe des Unglücksortes aufhalten, per Smartphone alarmiert. Gleichzeitig starten auch die professionellen Retter. „Allerdings zählt bei einem Herzstillstand jede Minute, da kann auch das Eintreffen des Rettungswagens zu spät sein“, sagte Voges.

Die freiwilligen Ersthelfer, bestätigen der Leitstelle die Anfrage und bekommen dann den Unglücksort genannt. Dort können sie dann durch Beatmung oder Herzdruckmassage Wiederbelegungsversuche unternehmen, bis die Profis eintreffen. Das Projekt soll vom Landkreis weiter verfolgt werden, empfahlen die Ausschussmitglieder einstimmig.

pif

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