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Landkreis Peine: 90 Einsätze für die Feuerwehren

Unwetter Landkreis Peine: 90 Einsätze für die Feuerwehren

Alle Hände voll zu tun hatten die Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Peine nach dem schweren Unwetter am Donnerstagabend. Der Starkregen überflutete zahlreiche Straßen und Keller, bis zu einem Meter hoch stand in einigen Kellerräumen das Wasser.

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Ein Mann steht im Wasser: Der Eulenring in Peine wurde beim Gewitter komplett überschwemmt.
 

Quelle: Kathrin Bolte

Peine.  „Im Landkreis Peine haben wir 90 Alarmierungen gezählt“, berichtet Andreas Belz,Lagedienstführer der Feuerwehrleitstelle Braunschweig. „Ich wüsste nicht, wann es in den letzten Monaten so viele Einsätze gegeben hätte. Das war schon massiv.“ 60 Einsätze waren es alleine in der Stadt Peine, berichtet Peines Stadtbrandmeister Timm Wiesemann. „Es waren ungefähr 130 Feuerwehrleute im Einsatz. Beteiligt waren die Ortswehren Kernstadt, Berkum, Dungelbeck, Eixe, Essinghausen, Rosenthal, Schwicheldt, Stederdorf, Vöhrum und Woltorf.“

Zudem wurde eine sogenannte örtliche Einsatzleitung in der Stadtwache eingerichtet, bestehend aus der Fachgruppe Kommunikation und dem Führungsdienst, welche die gesamte Einsatzführung und Koordination der Feuerwehren übernahm. Zu kämpfen hatten die Mannschaften insbesondere mit folgendem Problem: Straßen- und Kellerüberflutungen ließen die Bürger zum Telefon greifen.

 Die Peiner Kernstadtwehr war zu 38 Einsätzen ausgerückt, berichtet Ortsbrandmeister Sven Bössel. „Überwiegend waren Keller von Privathaushalten mit Regen- oder Schmutzwasser vollgelaufen. Denn das Wasser hat sich den Weg nicht nur durch die Fenster gesucht, sondern manchmal auch über Gullys oder die Toilette.“ Auch zwei Hotelkeller mussten von der Kernstadtwehr leergepumpt werden. Unbefahrbar waren kurzzeitig unter anderem die Ernst-Reuter-Straße, die Autobahnunterführung an der Peiner Straße sowie die Glockenstraße. „Teilweise ist das Wasser wieder von alleine abgeflossen, so dass wir nichts unternehmen mussten“, sagt Bössel. „Es war schon eine extreme Überflutung. Trotz alledem sind wir froh, dass wir keine Sturm- oder Hagelschäden vermelden müssen. Personen kamen auch nicht zu Schaden.“ Bis etwa 3 Uhr nachts war die Kernstadtwehr mit 33 Kräften im Einsatz. Bössels Tipp bei Unwetter: Im Haus bleiben, Fenster geschlossen halten und unnötige Autofahrten vermeiden. „Um eine Überflutung des Kellerraumes zu verhindern, sollten die Rückschlag-Ventile regelmäßig auf ihre Funktion überprüft werden.“ Verstopfte Regenrinnen können ebenfalls zum Problem werden. Deshalb sollten diese immer von Laub befreit sein, rät die Feuerwehr. 

Von Anna Gröhl

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