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Landkreis: Gesundheitskarten für Flüchtlinge

Peine Landkreis: Gesundheitskarten für Flüchtlinge

Peine. Asylsuchende, die in Peine krank geworden sind, mussten noch vor wenigen Tagen zum Sozialamt gehen, um einen Behandlungsschein einzuholen. Ohne dieses Formular konnten viele Ärzte ihre Patienten nicht behandeln. Mit der neuen Gesundheitskarte des Landkreises Peine soll sich das aber ändern. Ab sofort werden die hellgrauen Plastikkärtchen an Asylbewerber abgegeben.

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Erkrankte Flüchtlinge müssen in Peine nicht leiden. Wer sich von den Symptomen einer Grippe oder anderen Erkrankung erholen möchte, kann mit der neuen Gesundheitskarte zum Arzt. Heike Bialek und Dr. Detlef Buhmann zeigen die Karte.

Quelle: Michaela Gebauer

Die jetzt ausgegebene Gesundheitskarte ist nicht zu vergleichen mit ihrer elektronischen Schwester. Die in Peine eingeführte Variante hat keinen Magnetstreifen auf der Rückseite und ist daher in der Herstellung sehr günstig. „Eine Karte kostet vielleicht sieben Cent“, sagt Heike Bialek vom Fachdienst Soziales. Auf der Karte selbst ist das Foto des Asylsuchenden und das Ablaufdatum der Karte abgebildet. Die Gültigkeit betrage laut Bialek maximal ein halbes Jahr und könne auf bis zu 15 Monate verlängert werden.

Zum Hintergrund: Asylbewerber erhalten während der ersten 15 Monate ihres Aufenthalts gemäß Asylbewerberleistungsgesetz eingeschränkte Gesundheitsleistungen. Das sind zum Beispiel Grundleistungen, die zur Behandlung akuter Erkrankungen und von Schmerzzuständen erforderlich sind. Abgerechnet wird mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KVN). Diese hat jetzt in Kooperation mit dem Landkreis die Gesundheitskärtchen entwickelt. Vorbild war der Landkreis Hildesheim, der diese Karten schon seit Februar ausgeteilt hat. Die Kosten für die Arztbesuche trägt die jeweils zuständige Kommune, also der Landkreis Peine.

Schwieriger wird es für Asylsuchenende einen Termin bei einer Zahnarztpraxis zu bekommen. Für die Behandlung werden die alten Krankenscheine eingefordert, die im Sozialamt weiterhin ausgegeben werden. Die Mitarbeiter werden sich also weiterhin um die Ausgabe der Formulare kümmern, allerdings werden sie durch die Gesundheitskarten deutlich entlastet, was den Kreisrat für Soziales, Dr. Detlef Buhmann, sichtlich freut.

mgb

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