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Landgericht: Vier Jahre Haft für Peiner Drogendealer

Peine Landgericht: Vier Jahre Haft für Peiner Drogendealer

Peine. Das Hildesheimer Landgericht hat einen 26-Jährigen Drogendealer aus Peine zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Ein 24-jähriger Mitangeklagter wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung, verurteilt.

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In Hildesheim wurde vor dem Landgericht verhandelt.

Quelle: A

Für den 24-Jährigen ging die Verhandlung glimpflich aus, weil die 1. große Strafkammer zu der Einschätzung kam, dass er nicht Mittäter, sondern nur Helfer gewesen sei. Der Ältere der beiden sei eindeutig der Kopf des Geschäftes gewesen, strich auch den Gewinn ein, während der Jüngere für seine Hilfe nur seinen Eigenkonsum decken durfte. Für den 24-Jährigen wirkte sich auch strafmildernd aus, dass er mit seiner Aussage zur Überführung des Haupttäters beigetragen hatte.

Wie berichtet, hatte die Polizei bei der Durchsuchung der Wohnung des 26-Jährigen und eines zugemieteten Kellerraumes im März dieses Jahres 7,6 Kilogramm Marihuana gefunden. Der Mann hatte danach zugegeben, im Verlauf eines Jahres dreimal größere Mengen eingekauft und mit Hilfe des 24-Jährigen weiterverkauft zu haben. Zuletzt seien es sieben Kilogramm gewesen, für die er 2500 Euro pro Kilo bezahlte. Seine Lieferanten oder Abnehmer nannte er aber nicht.

Nach Berechnungen der Kammer hätte der Dealer innerhalb eines Jahres rund 25 000 Euro aus dem Drogenhandel erlöst. Das Gericht verzichtete aber darauf, wie von Staatsanwalt Stefan Rusch beantragt, den Wertersatzverfall in voller Höhe anzuordnen. Sonst hätte nach der Haftentlassung ein Schuldenberg auf den Mann gewartet. Das, so erklärte der Vorsitzende Richter Peter Peschka, würde die Resozialisierung zu sehr erschweren. Einbehalten werden die rund 2900 Euro, die der Angeklagte bei seiner Verhaftung besaß.

Staatsanwalt Rusch hatte vier Jahre und neun Monate Haft für den 26-Jährigen beantragt, Verteidiger Horst Wesemann drei Jahre und sechs Monate. Die Verurteilung zu zwei Jahren auf Bewährung für den Helfer entsprach dem Antrag des Staatsanwaltes, dem sich Verteidiger Erhard Hallmann anschloss. Der 24-Jährige muss 900 Euro in Raten an die Straffälligenhilfe Kwabsos zahlen.

bar

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