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Land kritisiert Gebäude- und Grundstücks-Management

Kreis Peine Land kritisiert Gebäude- und Grundstücks-Management

Kreis Peine. Heftige Kritik vom Landesrechnungshof gab es jetzt für den Landkreis Peine. Die Gebäudewirtschaft der Kreisverwaltung könnte effektiver gesteuert werden, heißt es in dem Prüfungsbericht, der der PAZ vorliegt.

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Das Kreishaus in Peine aus der Vogelperspektive: Der Landesrechnungshof kritisiert den Landkreis, dass er Potenziale zur Einsparung nicht optimal nutzt.

Quelle: A

Kritisiert wird vor allem, dass die Gebäude und Grundstücke nicht komplett vom kreiseigenen Immobilienwirtschaftsbetrieb verwaltet werden. Optimierungspotenzial sehen die Prüfen auch bei der Gebäudereinigung und bei den Hausmeisterdiensten.

Michael Schrader, Leiter des Immobilienwirtschaftsbetriebes erklärt zu dem Prüfungsergebnis: „Ja, es ist richtig, dass wir nicht alle Gebäude und Flächen in unserem Betrieb verwalten.“ Das habe aber fachliche Gründe. So würden Natur- und Ausgleichsflächen vom Umweltamt betreut und die Kreisstraßen vom Fachdienst Straßen.

Allerdings nimmt der Landkreis die Kritik aus Hannover durchaus ernst: „Wir haben bereits eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die prüfen soll, ob eine Zentralisierung effektiver für uns ist“, sagte Schrader. Diese interne Prüfung sei ergebnisoffen.

Kritik gab es auch wegen der Mischform bei der Gebäudereinigung. Der Landkreis beschäftigt sowohl eigene Kräfte als auch Fremdfirmen. Das führt zu doppeltem Aufwand in der Steuerung, heißt es im Prüfbericht. Fazit: Der Landkreis soll sich möglichst schnell für eine Form entscheiden.

„Um diese Prüfung hatten wir beim Landesrechungshof selbst gebeten“, erklärte Schrader (siehe Info-Text). Er verwies auf das Ergebnis, dass die Wirtschaftlichkeit der Eigenreinigung deutlich infrage stellt. „Allerdings sehen wir auch eine soziale Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern, die zurzeit im Reinigungsdienst beim Landkreis beschäftigt sind“, sagte Schrader. Es soll keine Entlassungen geben, freiwerdende Stellen werden aber nicht neu besetzt.

Optimaler könnten laut Prüfer auch die Hausmeisterdienste verrichtet werden. „Das ist aber in den Schulen nicht gewollt. Dort haben die Hausmeister einen sehr hohen Stellenwert und wir könnten die Betreuung dieser Immobilien nicht aus einem dezentralen Pool leisten“, sagte Schrader.

pif

INFO

Rechnungshof prüft Kreis Peine

Der Landesrechnungshof hat die Kreisverwaltung einer sogenannten Orientierungsprüfung unterzogen. Dabei standen die Strukturen und die Organisation des kommunalen Gebäude- und Liegenschafts-Management im Mittelpunkt. Angestoßen wurde die Prüfung vom Landkreis selbst, der seine Gebäudereinigung durchleuchtet wissen wollte. Gleichzeitig kam das Land mit der Bitte auf den Kreis zu, gleich die komplette Immobilien und Grundstückssparte zu durchleuchten. Michael Schrader, Leiter der kreiseigenen Immobilienwirtschaft, sagt: „Mit den Basisdaten aus Peine werden nun alle anderen Kommunen im Land auf ihre Effektivität geprüft.“ Peine war bei der Prüfung also die Pilot-Kommune.

pif

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