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Lachen ist tatsächlich die beste Medizin

Lachyoga-Lehrer sind sicher: Lachen ist tatsächlich die beste Medizin

„Lachen ist die beste Medizin“- so heißt es im Volksmund. Und das nicht ohne Grund: Tatsächlich ist Lachen gesund, baut Stress ab und stärkt das Immunsystem. Dabei ist es dem menschlichen Organismus völlig egal, ob es einen Grund gibt, zu lachen oder ob das Lachen künstlich ist. Hauptsache Lachen, laut und befreit. Dabei geben Lachyoga-Lehrer Hilfestellung.

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Lachen ist gesund: Das haben inzwischen viele erkannt, Lach-Yoga liegt voll im Trend.

Quelle: Mario Moers

Peine. Marion von Appen (50) ist eine von ihnen. Lach-Yoga hat sie 2008 für sich entdeckt. Zu einer Zeit, als es ihr nicht gut ging, „ich hatte eine leichte Depression“, sagt die 50-Jährige. Sie entdeckte Lach-Yoga als Form des Zur-Ruhe-Kommens. „Das erste Mal war es in Hildesheim auf einer Wiese“, erinnert sie sich. „Ich dachte: Wenn ich das schaffe, dann schaffe ich alles!“

Seit 2011 bildet von Appen aus, hat eine Praxis für Lebensfreude, Entspannung & Hypnose, in Mehrum (Landkreis Peine) leitete sie einen Lachclub. Ihr Geheimnis, um Menschen zum Lachen zu bringen: „Keinen Druck erzeugen und jeden so lassen wie er ist.“

Witze werden beim Lach-Yoga übrigens nicht erzählt. Obwohl der indische Arzt Dr. Madan Kataria, der 1995 Lachyoga erfand, genauso anfing und erst später spezielle Atemübungen mit seiner Ehefrau, einer Yoga-Lehrerin, entwickelte und ausbaute.

Nadine Becker ist seit anderthalb Jahren Lachyoga-Trainerin, sie bietet unter anderem Seminare in der Kreisvolkshochschule Gifhorn an. „Ich bin solchen Dingen gegenüber sehr aufgeschlossen, deshalb habe ich es ausprobiert“, sagt die 34-Jährige, die als Kundenberaterin arbeitet. Durch Lachyoga habe sie sich gestärkt gefühlt und ein neues Selbstwertgefühl erhalten. „Kinder lachen 400 mal am Tag, Erwachsene nur 13 bis 14 Mal“, weiß Nadine Becker. Trotzdem will sie die Verspieltheit und das Kindliche aus den Teilnehmern herauslocken. Wie sie das macht? Erst wird sich gedehnt und gestreckt, dann irgendwann in die Hände geklatscht und gemeinsam „Ho, ho, ho, ha, ha, ha, ha“ gesagt - eine Anleitung zum Lachen, die meist ziemlich schnell in einem natürlichen Lachen endet. „Das aktiviert die Gehirnzellen.“

Insa Grünwald ist Lach-yoga-Leiterin und Humorlotsin, sie hat gerade in Wolfsburg an der Volkshochschule einen Lachclub gegründet. Ihr selbst hilft es, Stress vor allem im Beruf abzubauen. Die 52 Jahre alte Krankenschwester schwört auf Lachyoga und positive gesundheitliche Aspekte: „Da werden die Organe von Innen massiert, das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet und Stress abgebaut.“ Und das alles ganz ohne Medikamente auf völlig natürliche Weise.

Von Claudia Jeske

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