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Kurdischer Verein: Polizei weist Vorwürfe zurück

Peine Kurdischer Verein: Polizei weist Vorwürfe zurück

Vorwürfe erhob gestern die Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland gegen die Peiner Polizei. Bei den Peine.Ermittlungen im Zusammenhang mit Übergriffen gegen den Kurdischen Kulturverein hätten sich die Beamten „alles andere als unparteiisch verhalten“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Peiner Polizei wies die Vorwürfe im persönlichen Gespräch mit den Betroffenen zurück.

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Diskussionen nach dem Einbruch: Das Vereinsheim des Kurdischen Kulturvereins an der Luisenstraße.

Quelle: js

Die Föderation der kurdischen Vereine mit Sitz in Düsseldorf berichtet, dass es bereits vor dem Einbruch beim Kurdischen Kulturverein in der Luisenstraße am Samstag (PAZ berichtete) zu Zwischenfällen gekommen sei. So seien vor der Einrichtung abgebrannte Knochen und verkohlte menschliche Figuren neben Türkei-Flaggen gefunden worden. „Desweiteren wurden auch Vorstands- sowie Vereinsmitglieder des kurdischen Vereins in Peine bedroht“, heißt es.

Alle Vorgänge seien zur Anzeige gebracht worden. Beim Einbruch am Samstag gebe es klare Hinweise auf einen politischen Hintergrund, erklärt der Verein. So seien ein Bild des PKK-Führers Abdullah Öcalan und weitere persönliche Bilder des Vereins mitgenommen worden, Wertgegenstände hingegen wurden lediglich zerstört. Besonders schwerwiegend ist die Behauptung des Vereins, Peiner Beamte hätten im Zusammenhang mit den Ermittlungen den Satz „Die PKK ist doch noch schlimmer“ fallen lassen.

Die Föderation der kurdischen Vereine in Deutschland forderte deshalb eine „sofortige Stellungnahme der Peiner Polizei zu den getätigten Aussagen der Beamten“. Die Reaktion ließ dann auch nicht lange auf sich warten. „Wir haben heute ein Gespräch mit dem Verein geführt und die Vorwürfe ausgeräumt. Die Kollegen haben den zitierten Satz nicht gesagt“, erklärt Günter Müller, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes des Polizeikommissariats Peine. Den Vorwurf, nicht neutral zu ermitteln, weist Müller klar zurück. „Eine politisch motivierte Tat lässt sich nicht ausschließen.

Das haben wir von Anfang an betont und deshalb kümmern sich auch Beamte des Staatsschutzes darum“, so der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, der grundsätzlich klarstellt: „Wir ermitteln in alle Richtungen, die Kurden werden von uns behandelt wie jeder andere.“

bor

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