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Kupfer-Diebe legen Wipshäuser Kieswerk lahm

Wipshausen Kupfer-Diebe legen Wipshäuser Kieswerk lahm

Diebstahl bei Nacht und Nebel: Aus einem Kieswerk bei Wipshausen entwendeten Unbekannte 200 Meter Kupferkabel. Damit legten sie den kompletten Betrieb lahm.

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Das Kieswerk bei Wipshausen: Rechts unten zeigt Jens Langeheine das Boot, das sich die Kupfer-Diebe zunutze machten. Bild links oben: Ein zurückgelassenes Kabelende.

Quelle: azi

Wipshausen. Jens Langeheine ist sauer: Kupfer-Diebe machten sich in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf dem Werk der Firma SK Steinkultur Kies zu schaffen. Sie entwendeten armdicke Stromkabel im Wert von 10 000 Euro.

„Die Diebe müssen zwischen Mitternacht und 4 Uhr morgens hier gewesen sein. Aber offenbar wurden sie gestört. Einige Kabel-Enden haben sie zurückgelassen“, erklärt Langeheine. Der 47-Jährige ist technischer Betriebsleiter der Radmacher-Gruppe, zu der das Kieswerk gehört.

Ungewöhnlich: Die Kupfer-Diebe brachten ihre Beute mit einem werkseigenen Boot in Sicherheit. „Ein Täter muss sich zu Fuß auf das Kieswerk geschlichen und das Boot losgemacht haben“, so Langeheine. Anschließend fuhr er Komplizen und Kabel auf dem Kiessee hin und her. Ihr Auto hatten die Täter bei einem nahen Wäldchen geparkt. Polizei und Spurensicherung stießen unter anderem auf Reifenabdrücke.

Die gestohlenen Kabel versorgten das Saugboot mit Strom, mit dem Sand vom Grund des Sees gefördert wird. „Neue Kabel kommen am Montag. Es ist noch nicht abzuschätzen, wann wir den Betrieb wieder aufnehmen“, so Langeheine. Zum reinen Materialwert kommen so noch 10 000 Euro Schaden durch Produktionsausfälle dazu.

Ärgerlich: „Man kann solche Kabel nicht versichern. Es sei denn, man zahlt eine enorme Prämie“, so Langeheine. Die neuen Kabel sollen deshalb eingebaute GPS-Sender besitzen. „Damit können wir sie genau orten“, erklärt der 47-Jährige. Weitere Sicherheitsvorkehrungen seien ebenfalls bereits geplant.

Wer Hinweise hat, kann sich bei der Polizei Edemissen unter 05176/97670 melden.

azi

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