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Kultusministerin Frauke Heiligenstadt besuchte die „Grundschule in der Südstadt“

Peine Kultusministerin Frauke Heiligenstadt besuchte die „Grundschule in der Südstadt“

Peine. Die „Grundschule in der Südstadt“ (früher Hinrich-Wilhelm-Kopf-Schule) schlägt Alarm: Nach massivem Unterrichtsausfall im vergangenen Schuljahr fürchtet Schulleiterin Martina Grete-Wulfes, dass es in absehbarer Zeit erneut Engpässe geben könnte. Gestern besuchte die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) die Schule, um sich vor Ort zu informieren. Zustande gekommen war der Kontakt über den Peiner SPD-Landtagsabgeordneten Matthias Möhle.

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Führten konstruktive Gespräche (v.l.): Lehrerin Adda Gaedecke, Konrektorin Astrid Haasler, Bürgermeister Michael Kessler, Landtagsabgeordneter Matthias Möhle, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, Schulleiterin Martina Grete-Wulfes und Isabell Lenius, Dezernentin in der Landesschulbehörde.

Quelle: jti

Grete-Wulfes verdeutlichte das besondere Anforderungsprofil und den hohen Förderbedarf vieler Schüler. „Wir brauchen mehr Stunden-Zuweisungen als Schule wegen der örtlichen Gegebenheiten und Strukturen“, betonte sie, und wünschte sich einen höheren Personalschlüssel. Konrektorin Astrid Haasler ergänzte: „Wir geraten zunehmend ans Ende unserer Kräfte, die Kollegen arbeiten bis an den Rand, was leistbar ist.“

Die Kultusministerin nahm sich zwei Stunden Zeit, um sich über die Sorgen zu informieren. Sie versicherte, „das ich Ihre Arbeit in einem Stadtteil mit schwereren Rahmenbedingungen sehr wertschätze.“ Zumal die Schule auch einen großen Beitrag zur Integration leiste. Kurzfristig habe es mehr Zuweisungen für pädagogische Mitarbeiter gegeben und eine weitere Prüfung werde vorgenommen. Bei den Zuweisungen müssten aber alle Schulen gleichmäßig berücksichtigt werden, erklärte Heiligenstadt. Zurzeit liege die Unterrichtsversorgung an der Peiner Schule bei 101 Prozent. „Eine Perspektive ist die Entwicklung zur Ganztagsschule, um sich zusätzliche Stundenzuweisungen zu sichern“, sagte die Ministerin.

Dies sei das Ziel, bestätigte Grete-Wulfes, es solle aber nichts übers Knie gebrochen werden. Auch Möhle betonte, es sei sinnvoll, sich kreativ auf den Weg zur Ganztagsschule zu machen, um Ressourcen zu sichern. Bürgermeister Michael Kessler (SPD) zeigte Verständnis dafür, dass die Ministerin die Schulen gleichwertig behandeln möchte. Er betonte aber, die Lehrerschaft sei an einer solchen Schule, auch im Vergleich zu andereren Schulen in der Stadt, „in ganz anderer Weise gefordert“.

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