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Künstler malten mit Flüchtlingen riesiges Wandbild

Peine Künstler malten mit Flüchtlingen riesiges Wandbild

Peine. Um den Gemeinschaftsraum in der Flüchtlingsunterkunft im Peiner Unternehmenspark (UPP) bunter zu gestalten, hatte die Stadt Peine die Künstlerinitiative Peine (KiP) angesprochen. Diese hat in den letzten vier Tagen ein Wandbild gemeinsam mit den Bewohnern gemalt.

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Michael Kessler (4.v.r.) und Britta Ahrens (5.v.l.) zeigen sich begeistert über die bemalte Riesenwand im Gemeinschaftsraum der Flüchtlinge im UPP.

Quelle: ste

Die Künstlerinitiative Peine hatte sich nach der Anfrage der Stadt zusammen mit den Bewohnern des UPP überlegt, wie die Wand im Gemeinschaftsraum gestaltet werden könnte. „Es waren sofort alle Feuer und Flamme“, berichtet die Künstlerin und Organisatorin dieses Projektes, Britta Ahrens, begeistert.

Diese hatte sich überlegt, Motive aus Peine mit den für die Flüchtlinge wichtigen Motiven zu verbinden. Der Peiner Künstler Olaf Folta hat aus diesen zahlreichen Motiven dann eine Collage erstellt, die dann mit einem Beamer an die Wand im Gemeinschaftsraum geworfen wurde. „Das ist eine ausgezeichnete Idee zusammen mit künstlerisch begabten Flüchtlingen eine solche Riesenwand zu bemalen“, lobt Bürgermeister Michael Kessler (SPD) das Projekt.

Die Stadt hatte den Künstlern ein fahrbares Gerüst zur Verfügung gestellt. Damit konnten die knapp 15 Künstler aus Peine zusammen mit den rund 30 Flüchtlingen jede Ecke der riesigen Wand problemlos erreichen. „Alle, die künstlerisch begabt sind, haben sich ein Gebäude oder Motiv ausgesucht und gemalt“, erklärt Ahrens, die sich über die vielen Künstler wunderte, die plötzlich aus allen Ecken kamen. „Es waren begnadete Maler dabei, die wir vorher noch gar nicht kannten.“

„Aus der wunderbaren Mischung von Gebäuden unserer Stadt Peine und Gebäuden aus der Heimat der Flüchtlinge wurde ein harmonisches Gesamtwerk komponiert“, betont Kessler und hebt hervor, dass dass die KiP eine große Bereicherung für die Stadt ist. Bei dieser Aktion ging es nicht um die Religion oder die Sprachbarrieren zwischen den Peinern und den Flüchtlingen, sondern nur um die Kunst, die alle verbindet. „Wir hatten alle Spaß und haben gemeinsam gemalt und uns untereinander geholfen“, lobt Ahrens alle Teilnehmer.

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