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Künstler gaben Einblicke in ihre Arbeit

Kreis Peine Künstler gaben Einblicke in ihre Arbeit

Kreis Peine. Wer schon immer einem Künstler über die Schultern schauen wollte oder sich dafür interessiert, wie es in einem Atelier zugeht, hatte am Wochenende die Gelegenheit dazu. Bereits zum vierten Mal hatten im Rahmen des Offenen Ateliers zahlreiche Künstler des Peiner Landes Türen und Pforten für Interessierte geöffnet, um einen Einblick in ihre Arbeit zu gewähren.

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Groß Bülten: Manuela Alker gab einen Einblick in die Welt dessen, was mit Stoffen möglich sein kann.

Quelle: Antje Ehlers

Entstanden ist die Idee zur Veranstaltung durch Britta Ahrens und Vera Szöllösi, nachdem für den Landkreis Peine ein Kulturentwicklungsplan erstellt wurde. So wurde der Verein Kunst im Peiner Land (KiP) gegründet, der auch Veranstalter ist.

Wie vielfältig sich die Kunst in der Region präsentiert, gab es an vielen Stellen zu erkunden. In Groß Bülten zum Beispiel gab Manuela Alker einen Einblick in die Welt dessen, was mit Stoffen möglich ist. Sie kreiert nicht nur tragbare oder ausgefallene Kleidung, sondern gibt auch Kurse für Kunstschaffende. Alker entwickelt ihre Kreativität aus dem Befühlen von Stoffen und gibt ihnen teilweise eine andere Aufgabe, als man aus Erfahrung vermuten würde.

Die Fotografin Katharina Bytyqi, die ihr Studio in Peine am Mödesser Weg hat, widmet sich jedes Jahr über die Tage des Offenen Ateliers einem neuen Thema. In diesem Jahr lautet es „Siehst du mich“. Dazu hat sie zahlreiche Fotos vorbereitet und auch Bilder gezeigt, die einige Schüler am Zukunftstag zu diesem Thema erarbeitet hatten.

In den Ateliers von Britta Ahrens am Peiner Marktplatz sind mehrere Künstler tätig, darunter auch Musafer Qassim und Qasim Alshargy. Beide leben erst seit kurzer Zeit in Deutschland und versuchen, ihre Flucht aus dem Irak in beeindruckenden Bildern darzustellen. Sie wollen der Welt die Unterdrückung der Volksgruppe der Jesiden durch den IS zeigen und versuchen, ihre Vergangenheit so zu verarbeiten. Ahrens selbst gerät ins Schwärmen, wenn sie von ihrer Malerei erzählt. „Das Arbeiten ist toll, in der Gruppe, die wir hier haben. Es entwickelt sich eine unglaubliche Kreativität.“ Sie blickt schon voraus: „Wir werden sicher noch einige Tage dieser Art durchführen.“

ane

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