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Krötenwanderung hat in Peine begonnen

Peine Krötenwanderung hat in Peine begonnen

Kreis Peine. Schreckliches Tierleid spielt sich derzeit fast jede Nacht auf den Straßen ab, so auch im Kreis Peine. Denn dort, wo Feuchtgebiete sind, wandern die Kröten aus ihren Winterquartieren in Richtung Laichgewässer und müssen dazu oft Straßen überqueren.

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Über eine Landstraße krabbelt eine Kröte, trägt eine zweite. Auf den Straßen werden viele Tiere während der Wanderung getötet.

Quelle: A

Peine. „Viele schaffen es nicht und fallen dem normalen Verkehr zum Opfer“, bedauert Harro Henke, Amphibienbeauftragter des Landkreises Peine . Er appelliert an alle Autofahrer , diese Bereiche nur langsam oder gar nicht zu befahren und Rücksicht auf die Kröten zu nehmen. Langsames Fahren sei auch deshalb erforderlich, weil viele Kröten schon vom schnellen Vorbeifahren sterben. Bei leichten Druckunterschieden könnten die Lungen der Tiere platzen.

In vielen Straßenbereichen des Landkreises hat die Untere Naturschutzbehörde Krötenauffangzäune errichten lassen. So wie am Peiner Herzberg fallen die Tieren dann in Eimer und werden von Tierschützern sicher in die Feuchtgebiete gebracht. Henke betont: „Wir freuen uns über jeden, der uns dabei aktiv unterstützt“. Wer den Tieren helfen will, kann sich bei Harro Henke unter Telefon 05176/667 melden.

Neu im Fokus der Tierschützer ist die Straße am Eixer See. Burkhard Zühlke, SPD-Mitglied im Peiner Stadtrat, sagt: „Dort wurden in den vergangenen Tagen etliche hundert Tiere zu Brei gefahren.“ Deshalb gebe es jetzt Pläne, diesen Bereich an Tagen der Krötenwanderung für den Verkehr zu sperren. Die Anzahl der wandernden Kröten könne von Tag zu Tag sehr unterschiedlich sein. Zühlke weiter: „Am Eixer See haben wir an einem Abend mehr als 100 tote Tiere von der Fahrbahn gesammelt, am Vorabend nur zehn.“

Ein „herzliches Danke“ richtet Zühlke an Professor Dr. Hans Oelke, der sich schon vor Jahrzehnten in Peine für den Krötenschutz stark gemacht hat. In Gerhard und Andreas Dieckmann sowie Nico Oelkers habe er jetzt engagierte Nachfolger gefunden, die den Bereich zwischen Herzberg und Barumer Moor betreuen.

Der Tierschützer dankt auch dem Peiner Ordnungsamt und den städtischen Betriebe für die Aufstellung weiterer Hinweisschilder zwischen Herzberg und Eixer See - zum Wohle der Tiere.

rd

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