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Kritik von SPD-Betriebsgruppe Eisenbahn an Übernahme durch die Westfalen-Bahn

Kreis Peine Kritik von SPD-Betriebsgruppe Eisenbahn an Übernahme durch die Westfalen-Bahn

Auf Kritik stößt die Übernahme des regionalen Peiner Zugverkehrs durch die Westfalen-Bahn ab Dezember 2015 (PAZ berichtete). Der Ilseder Uwe Bertram, Vorsitzender der SPD-Betriebsgruppe Eisenbahn Niedersachsen-Bremen, sagt: „Mit Übernahme dieser Linien durch die Westfalenbahn von der Deutschen Bahn wird der Eisenbahn-Standort Braunschweig enorm an Bedeutung verlieren. Zudem werden Steuergelder ab 2015, die bisher in Niedersachsen gezahlt wurden, künftig in Nordrhein-Westfalen gezahlt, da sich der Geschäftssitz der Westfalenbahn in Bielefeld befindet.“

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In der Kritik: Die Westfalen-Bahn wird ab Dezember 2015 den regionalen Zugverkehr in Peine übernehmen.

Quelle: A

Leider sei die Ausschreibung streng nach rein ökonomischen Ausschreibungsrichtlinien vorgenommen worden. Soziale Komponenten hätte man dabei nicht berücksichtigt. „Durch den Betreiberwechsel verlieren bei dem bisherigen Betreiber, der DB Regio, rund 450 Menschen ihren Arbeitsplatz. Der Altersdurchschnitt ist hier über 50 Jahre. Die Westfalen-Bahn teilt mit, dass sie 100 zusätzliche Arbeitsplätze schafft. Aber was ist mit den anderen 350?“, fragt der Ilseder.

Die Tarifstruktur der Westfalen-Bahn liege unterhalb des Niveaus der DB Regio. Das bedeute, dass Mitarbeiter in gesetzterem Alter, wenn sie denn vom neuen Anbieter übernommen werden, weniger Lohn bekommen und eventuell sogar statt nach Braunschweig dann nach Minden pendeln müssten.

Bertram weiter: „Die menschlichen Schicksale, die damit verbunden sind, sieht der Reisende nicht. Er bemerkt in erster Linie die neuen Fahrzeuge mit all ihren Annehmlichkeiten und weiß nicht, dass die gar nicht der Westfalen-Bahn gehören.“

Ab 2014 greife das neue Tariftreue- und Vergabegesetz Niedersachsen, das die neue rot-grüne Landesregierung verabschiedet hat. „Damit haben dann auch die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr Anspruch auf den Mindestlohn. Immerhin“, so der Sozialdemokrat.

tk

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