Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Kritik an Gestaltung des Kreishaus-Anbaus

Peine Kritik an Gestaltung des Kreishaus-Anbaus

Deutliche Kritik gibt es vom Kreisheimatbund Peine am geplanten Kreishaus-Anbau auf dem Schloßberg. Der Vorsitzende Dr. Ralf Holländer hat daher gemeinsam mit 15 Unterzeichnern einen offenen Brief an Landrat Franz Einhaus (SPD) und die Fraktionen des Kreistages gesendet.

Voriger Artikel
Baumarkt-Klau mit System: Haftstrafen für kriminelles Duo
Nächster Artikel
CDU kritisiert Stadtverwaltung

Der Haupteingang des Peiner Kreishauses. Das Modell zeigt den geplanten Anbau (1) direkt neben dem Hauptgebäude (2). A/3

Quelle: A

Holländer sagt: „Wir Unterzeichner möchten deutlich machen, dass es uns nicht um die Frage der Legitimität dieses Ansinnens geht. Im Gegenteil, die Argumente für die Schaffung von Tagungsräumen sind nachvollziehbar und aus unserer Sicht auch zu rechtfertigen.“ Doch leider müsse man feststellen, dass das Denkmal Burgberg/Schloßberg bei den bisherigen Planungen keine der Bedeutung angemessene Rolle gespielt hat. Der Burgberg/Schloßberg stelle das wichtigstes Denkmal innerhalb der Stadt Peine dar und werde seit der Freilegung der Brücken- und Toranlage im Burgpark auch von einer breiten Bevölkerung als Identifikationsort wertgeschätzt.

„Unser Unverständnis erregt insbesondere die Entwicklung, die das Bauprojekt angenommen hat. Der vorgestellte, aktuelle Entwurf für einen Neubau südöstlich des Altgebäudes bedeutet eine schwere Beeinträchtigung des Denkmals Schloßberg. Der Neubau würde die historischen Strukturen Wallkrone, Hang und Graben kreuzen und insgesamt zu einer weiteren Verwischung der Situation und Unkenntlichmachung der Strukturen führen“, so der Vorsitzende.

Es sei nicht nachvollziehbar, warum der neue Saalbau nicht wieder an der Stelle erfolgen sollte, an der das höchste Gremium des Landkreises Peine bereits „seinen würdigen Platz“ gefunden hatte: eingerahmt vom Amtssitz des 19. Jahrhunderts auf der einen und dem ersten Kreishaus auf der anderen Seite. Ein Neubau hier wäre, nach Maßgabe der Wiederherstellung des historischen Gefüges, die erste Wahl.

Der Kreisheimatbund schlägt vor, Entwürfe für einen Alternativstandort im rückwärtigen Bereich des Kreishausflügels an der Stederdorfer Straße zu erarbeiten. Hier biete sich großes Potenzial, die aus städtebaulicher Sicht höchst unbefriedigende Situation im Bereich der Parkplätze am Kreishaus-Neubau positiv zu verändern. Ein Anbau an den Kreishausneubau von 1986 im Bereich der Kantine würde laut Holländer „zum einen den unschönen Rücksprung der Baufluchten ausgleichen und böte zum anderen Synergien bei der Nutzung des Saales für Veranstaltungen, die Bewirtungen erfordern“.

Parallel dazu solle der Entwurf für den Standort Schlossberg nach den Vorgaben der Denkmalschutzbehörden angepasst werden. Beide Varianten könnten dann abgewogen und der Hang-Standort aufgegeben werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung