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Krisengespräch bei der PUT mit SPD-Abgeordneten Heil

Peine Krisengespräch bei der PUT mit SPD-Abgeordneten Heil

Peine. Die Zukunft der Peiner Umformtechnik (PUT) ist weiter ungewiss: Am MIttwoch fanden bei dem mittelständischen Schraubenhersteller weitere Krisengespräche statt, in die auch der Peiner Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil (SPD) involviert war.

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Die Peiner Umformtechnik PUT wurde jüngst vom indischen Konzern Sundram Fasteners an Hanse Industriekapital verkauft.

Quelle: Michael Lieb

Heil traf sich zunächst mit der Geschäftsführung und im Anschluss mit Vertretern der Arbeitnehmerschaft und der Gewerkschaft IG Metall. Über die genauen Inhalte schwiegen sich alle Beteiligten aus. Hintergrund: Die PUT war vor Kurzem vom indischen Konzern Sundram Fasteners an den Investor Hanse Industriekapital verkauft worden.

Heil erklärte nach dem Treffen lediglich, dass es aus seiner Sicht keinen Sinn mache, aktuell die Situation des Unternehmens zu bewerten. Sein Besuch bei der PUT habe allerdings schon dazu gedient, sich einen Eindruck zu verschaffen, wie es um den Standort und die 280 Arbeitsplätze bestellt ist. Mit der Geschäftsführung sei vereinbart worden, weiterhin im Gespräch zu bleiben.

Das bestätigte PUT-Geschäftsführer Marc Eberle auf Anfrage der PAZ. Der Austausch mit Heil sei konstruktiv verlaufen, der Abgeordnete habe viel über die Situation der PUT erfahren, auch vom Betriebsrat. Im Grundsatz habe man einen gemeinsamen Nenner gefunden. Was der bedeutet? Dazu wollte sich Eberle nicht äußern. Auch zu angeblich auslaufenden Verträgen mit Großkunden wollte der Geschäftsführer nichts sagen.

Die Gewerkschaft IG Metall fordert unterdessen weiterhin ein Wirtschaftlichkeitsgutachten für die PUT, vor allem im Hinblick auf den von der Geschäftsführung ins Spiel gebrachten Sanierungstarifvertrag. Letzterer könne zwar eine Lösung sein, müsse aber auch von beiden Seiten akzeptiert werden. Lohnkürzungen gehörten dann dazu. „Wir sind auf jeden Fall zuversichtlich und werden ganz sachlich nach einer Lösung suchen“, kündigte Matthias Wilhelm, zweiter Bevollmächtigter der IG Metall, an.

Letztlich gehe es darum, den Standort und Arbeitsplätze zu sichern. Jobs wie bei der PUT, die vergleichsweise gut bezahlt würden, seien wichtig für Peine, erklärte Frank Raabe-Lindenmann von der IG Metall.

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