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Krise bei Stahlfirma Peiner Träger: Zusammenlegung mit Deumu und VPS?

Peine Krise bei Stahlfirma Peiner Träger: Zusammenlegung mit Deumu und VPS?

Peine/Salzgitter. Wie kann die Krise bei der Stahlfirma Peiner Träger bewältigt werden? Darüber wurde gestern in der Aufsichtsrats-Sitzung des Mutterkonzerns Salzgitter AG diskutiert. Mit dabei waren die Geschäftsführung samt dem Vorstandsvorsitzenden Professor Heinz Jörg Fuhrmann und die Betriebsräte. Sie sprachen über den Zukunftsvertrag.

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Zwei Mitarbeiter von Peiner Träger arbeiten im Stahlwerk. Der Schrottverwerter Deumu könnte angedockt werden.

Quelle: A

Nachdem bekannt geworden war, dass 300 von 1070 Jobs bei Peiner Träger gestrichen werden und man die Stahlproduktion drosselt, gibt es weitere Neuigkeiten. Laut Bernhard Kleinermann, Sprecher der Salzgitter AG, will man die Töchterfirmen Peiner Träger, den Schrottverwerter Deutsche Erz und Metall-Union (Deumu) sowie die Verkehrsbetriebe Peine-Salzgitter (VPS) zusammenlegen. „Dieser Bereich im Konzern soll dann ,Lang- und Grobblech‘ heißen, und wir wollen so die Abläufe in Peine optimieren“, so ein Sprecher. Weitere Infos soll es bei der Sitzung am Donnerstag, 26. September, geben.

Bei dem gestrigen Treffen war der Peiner-Träger-Betriebsratsvorsitzende Udo Meyer dabei. Er sagte: „Die Gespräche sind fair verlaufen. Natürlich schmerzt uns der Abbau von 300 Jobs, aber dazu gab es keine Alternative. Wir haben daher dem Zukunftsvertrag zugestimmt, denn sonst hätte Schlimmeres gedroht.“ Jetzt werde nach sozialen Gesichtspunkten die Entscheidung getroffen, wer gehen müsse. „Etwa 60 Mitarbeiter wechseln zu Salzgitter-Flachstahl und die anderen gehen entweder in Rente oder in die Transfergesellschaft zur Weiterqualifikation“, so Meyer.

Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider (SPD) bezeichnete den Abschluss des Zukunftsvertrages „als außerordentlich erfreulich“. Er dokumentiere den gemeinsamen Willen der Beteiligten, das Unternehmen in sozialverträglicher Weise aus der Stahlkrise entstandenen Verlustsituation herauszuführen. Mit Befriedigung habe Schneider zur Kenntnis genommen, dass die Weichen für den Erhalt des Standortes Peine gestellt seien. Kapazitätsanpassungen seien jedoch Voraussetzung für den Standorterhalt. „Die Landesregierung wird sich weiter für den Erhalt des Werkes einsetzen“, so Schneider.

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