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Krippengruppen sollen dritte Fachkraft bekommen

Peine Krippengruppen sollen dritte Fachkraft bekommen

Die Krippengruppen in der Stadt Peine sollen eine dritte Fachkraft bekommen. Das geht aus einer Verwaltungsvorlage für den Ausschuss für Jugend, Senioren, Kultur und Soziales hervor, der am kommenden Dienstag, 21. April, 17 Uhr, im Rathaus über das Thema berät.

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Für Krippengruppen soll es künftig mehr Personal geben.

Quelle: A

Peine. Demnach sollen bereits zum kommenden Kindergartenjahr zwölf neue Stellen mit jeweils 30 Wochenstunden geschaffen werden.

Die Gesamtkosten für die zusätzlichen Fachkräfte in kommunalen Einrichtungen liegen im ersten Jahr bei 405 000 Euro. Davon übernimmt das Land Niedersachsen, das ab Jahresbeginn den Personalschlüssel in Krippengruppen verbessert hat, 240 000 Euro. Der städtische Anteil läge damit bei 165 000 Euro, hinzu kommt jedoch der Defizitausgleich für „dritte Träger“ wie kirchliche Einrichtungen, die ebenfalls eine dritte Kraft bekommen. Dafür muss die Stadt weitere 75 000 Euro berappen.

Insgesamt kommen für die Stadt Peine laut der Verwaltungsvorlage in den kommenden sechs Jahren Kosten in Höhe von rund 1,3 Millionen zu. Bislang waren in den Krippengruppen nur zwei Betreungskräfte beschäftigt.

Über die Notwendigkeit der dritten Fachkraft sind sich die beiden großen Fraktionen im Stadtrat, der im Mai über die Vorlage abstimmt, einig. SPD-Fraktionschef Bernd-Detlef Mau sagt: „Mit der frühkindlichen Bildung wird für unsere Kinder das Fundament für ihr weiteres Leben gelegt. Die Kita-Mitarbeiter erfüllen einen immens wichtigen Auftrag. Geld sparen kann man in vielen Bereichen, aber nicht bei der Bildung!“ Trotz der Mehrkosten, so Mau sollen die Kita-Gebühren wie vom Rat beschlossen bis Ende 2016 nicht erhöht werden.

Christoph Plett, Fraktionsvorsitzender der CDU, sagt: „Mit der dritten Fachkraft können wir den erhöhten Anforderungen in den Einrichtungen und unserem Bildungsauftrag auf jeden Fall besser gerecht werden. Nach Auffassung der CDU muss der erhöhte Qualitätsstandard durch eine Erhöhung der Elternbeiträge finanziert werden.“ Den Christdemokraten gehe es dabei ausschließlich um den städtischen Anteil der Kosten.

mic

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