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Krimilesung im Bestattungsunternehmen

Peine Krimilesung im Bestattungsunternehmen

Peine. Alles andere als pietätlos war die Lesung der vier „Möderischen Schwestern“ am Freitag in den Räumen des Peiner Bestattungsunternehmens Ebermann-Gaus.

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Ungewöhnliche Krimilesung im Bestattungsinstitut (v.l): Silke Ebermann-Gaus, Sabine Schymosch, Cornelia Kuhnert, Renate Folkers, Moa Graven und Sabine Hartmann.

Quelle: bol

Vielmehr sorgte der ungewöhnliche Ort für das gewisse Etwas. Für das Aufstellen der Nackenhaare bei den schaurig-schönen Geschichten, für die besondere Spannung eben.

Organisiert hatte diese Krimilesung der wirklich ganz besonderen Art Sabine Schymosch, die in der Südstadt die Krimistube betreibt. Sie erzählte: „Wir hatten eine Südstadt-Konferenz und als ich Silke Ebermann-Gaus die Einladung dazu brachte und die Räumlichkeiten hier im Bestattungsunternehmen sah, sagte ich so daher ,Och, das wären aber schöne Räume für eine Lesung‘“. Damit war die Idee geboren. „Silke Ebermann-Gaus war sofort begeistert“ so Schymosch weiter.

Und begeistert waren auch die Peiner Krimifreunde, denn 80 Personen saßen gespannt dort, wo sonst Trauerfeiern abgehalten werden. Begrüßt wurden sie von den beiden Organisatorinnen, denn der angekündigte Moderator Ulrich Jaschek lag mit einer Bronchitis im Bett. Für die ersten Lacher sorgte gleich Silke Ebermann-Gaus: „Normalerweise sage ich immer wenn ich den Raum betrete: ,Wir sind zusammengekommen um...‘ - heute formuliere ich das ein bisschen anders und sage: ,Wir sind zusammengekommen um einen netten Abend miteinander zu verbringen.‘“

Und das wurde es auch. Die vier Autorinnen, die zum Verein „Mörderische Schwestern“ gehören, trugen nacheinander Abschnitte aus ihren Büchern vor - mit einer kleinen Pause, die zur Stärkung und Besichtigung des Bestattungsinstituts genutzt wurde. Mit dabei tolle Geschichten, wie die von Moa Graven mit dem Titel „Märchenhafte Morde“. Oder Cornelia Kuhnert, die erst einmal die Trauerhalle mit Möwengeschrei und Wellenrauschen, passend zu ihrem Buch „Krabbenbrot und Seemannstod“, beschallte und dann auch noch einige Schnäpse im Publikum verteilte.

Auch Renate Folkers begeisterte das Publikum mit dem Buch „Der Tote aus dem Knick“ und ganz zum Schluss war es Sabine Hartmann, die erst zwei Kurzkrimis auf Postkarten vorlas und dann aus ihrem Buch „Wutbürger“. Und so endete eine ganz besondere Krimilesung - in „morbider“ Atmosphäre.

 bol

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