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Kreistag spricht sich für Sparkassen-Fusion aus

Peine Kreistag spricht sich für Sparkassen-Fusion aus

Der Peiner Kreistag hat gestern Abend den Weg zur Fusion der Kreissparkasse Peine mit den Sparkassen Hildesheim und Goslar/Harz geebnet. Die Abgeordneten votierten einstimmig bei einer Enthaltung dafür, die laufenden Fusionsverhandlungen zwischen den öffentlich-rechtlichen Anstalten zum Abschluss zu führen.

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Kreis Peine. Der Peiner Kreistag hat gestern Abend den Weg zur Fusion der Kreissparkasse Peine mit den Sparkassen Hildesheim und Goslar/Harz geebnet. Die Abgeordneten votierten einstimmig bei einer Enthaltung dafür, die laufenden Fusionsverhandlungen zwischen den öffentlich-rechtlichen Anstalten zum Abschluss zu führen. „Die Rahmenbedingungen am Markt haben sich dramatisch verändert, deshalb brauchen wir eine größere Einheit, sagte Landrat Franz Einhaus (SPD) eingangs.

Quelle: mic

Peine. „Die Rahmenbedingungen am Markt haben sich dramatisch verändert, deshalb brauchen wir eine größere Einheit, sagte Landrat Franz Einhaus (SPD) eingangs.

Als zwingende Gründe für eine Fusion führte Einhaus, der auch Verwaltungsratsvorsitzender bei der Sparkasse ist, die andauernde Niedrigzinsphase, veränderte Märkte („Stichwort Internet-Banking“), den demografischen Wandel und stärker werdende regulatorische Einflüsse durch die EU an. Unter anderem werde mehr Eigenkapital benötigt. Der Vorteil in der jetzigen Situation aus Einhaus‘ Sicht: „Wir können uns aus einer guten Position heraus nach vorn bewegen.“ Andreas Leinz (CDU) sagte: „Emotionen oder Politik sollten bei dieser Entscheidung keine Rolle spielen, wir sollten uns vielmehr die Frage stellen: Was ist das Beste für eine leistungsfähige Kreissparkasse?“ Auf der Zielgeraden seien den Christdemokraten drei Punkte wichtig gewesen: Eine Fusion auf Augenhöhe unter gleichberechtigten Partnern, die Kunden sollen profitieren und die Filialen erhalten bleiben, und auch die Mitarbeiter sollen profitieren, indem es keine fusionsbedingten Kündigungen gibt. Gleichwohl: Trotz Zustimmung habe man sich anfänglich gefragt ob man über die Sparkasse letztlich auch noch die Kreis-Fusion erreichen wolle und ob man die Absage der Sparkasse Wolfsburg ein Stück weit provoziert habe.

Frank Hoffmann (SPD) fasste sich relativ kurz: „Wir haben seit 150 Jahren eine Kreissparkasse, bei der bis heute hervorragende Arbeit gemacht wird und gute Ergebnisse erzielt werden.“ Damit er auch künftig so erfolgreich weitergehen könne, unterstütze man die Fusion.

„Ich bin froh, dass die Kreissparkasse in dem Fusionsprozess kein Getriebener ist, sondern als gleichberechtigter Partner auftreten kann“, sagte Heiko Sachtleben (Grüne). Die Sparkasse sei vor Ort auch wichtig als Sponsor und Partner für vereine und Schulen.

Holger Flöge (FDP) rügte, dass der Entscheidungsprozess für eine Fusion in relativ kurzer Zeit herbeigeführt werden musste, ohne sich detailliert mit allen Punkten auseinander setzen zu können.

Sparkassen-Vorstand Jürgen Hösel, der der Sitzung unter 40 Zuschauern beiwohnte, kommentierte: „Das ist ein guter Tag für die Sparkasse.“

Die abschließende Entscheidung für eine Fusion soll laut Plan in der nächsten Kreistags-Sitzung am 16. März fallen.

mic

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