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Kreistag: Eva Schlaugat scheidet nach 30 Jahren aus

Peine Kreistag: Eva Schlaugat scheidet nach 30 Jahren aus

Kreis Peine. In der heutigen Sitzung des Peiner Kreistages werden einige Mitglieder verabschiedet, die sich durch ihre jahrelange Arbeit verdient gemacht haben. Am längsten dabei war mit 30 Jahren Eva Schlaugat (SPD). Grund genug, auf ihre Amtszeit zurückzublicken und sie zu würdigen.

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Eva Schlaugat.

Schlaugat war schon früh politisch interessiert und trat im Alter von 19 Jahren in die SPD ein. Nach mehreren Jahren, die sie in Bayern lebte, kehrte sie nach Peine zurück. Auch hier behielt sie ihr Interesse an der politischen Arbeit. Unter dem Einfluss von Kurt Hauschildt nahm sie verschiedene parteipolitische Ämter an und ließ sich 1986 für die Wahl des Kreistages aufstellen. Der Einzug gelang prompt, später folgte sogar für ein Jahr der Einzug in den Bundestag.

Im Laufe ihrer politischen Karriere war Eva Schlaugat die Gleichberechtigung sehr wichtig: „Das ist für mich eine Querschnitt-Aufgabe, die alle Bereiche des Lebens betrifft.“

Eva Schlaugat arbeitete außer im Kreisausschuss über viele Jahre auch im Ausschuss für Arbeit und Soziales mit. Sozialpolitik, Bildung und Gleichberechtigung waren und sind ihre Schwerpunktthemen. Das war auch in ihrem Beruf sichtbar - sie leitete zwölf Jahre die Geschicke des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtverbandes in Peine. Die Gründung des Peiner Frauenhauses geht mit auf ihre Initiative zurück.

Im Rahmen ihrer Arbeit für den Kreistag hat Schlaugat sicher trotz teilweise heftigen Gegenwindes einiges mit initiiert und bewirkt. „Ich bin froh darüber, dass wir die soziale Infrastruktur im Landkreis Peine so gestaltet haben wie sie ist, und dass wir sie so auch erhalten konnten“, erklärte sie. Wichtig in der politischen Arbeit sei für Schlaugat die Bereitschaft zur Teamarbeit. Und wichtig waren und sind ihr auch die Gespräche, „etwa mit Günter Hesse, Siegfried Konrad und Landrat Franz Einhaus“.

Ganz zurückziehen aus der Politik wird sich Eva Schlaugat nicht, „aber 30 Jahre Kreistag sind genug. Parteiarbeit werde ich aber gern weiter betreiben“, sagt sie. Verschiedene Ehrenämter, ihr Freundeskreis, ihre Hobbys und natürlich ihre Familie - dafür wolle sich Eva Schlaugat jetzt noch mehr Zeit nehmen, wie sie betonte.

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