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Kreispolitiker besichtigten neue Biogas-Anlage

Peine Kreispolitiker besichtigten neue Biogas-Anlage

Röhrse. Einen Ausflug zur neuen Biogas-Anlage in Röhrse unternahmen am Dienstagabend die Mitglieder des Kreis-Ausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz. Die Politiker und Verwaltungsmitarbeiter informierten sich über alternative Energie-Produktion.

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Ortstermin an der Biogas-Anlage in Röhrse: Die Mitglieder des Kreisausschusses für Umwelt- und Verbraucherschutz besichtigten am Dienstag die Anlage.

Quelle: pif

„Dabei wird der immense Rohstoffbedarf von rund 44 Tonnen pro Tag aus der direkten Umgebung geliefert“, erklärte Anlagen-Geschäftsführer Martin Fischer.

Rund 30 Prozent der Energie liefern etwa 2300 Schweine, die auf dem Gelände der Biogas-Anlage gemästet werden. Drei Prozent des Rohstoffs besteht aus Hähnchenmist, der aus der Mastanlage bei Wendesse stammt. „Der Großteil des sogenannten Substrats, aus dem das Gas gewonnen wird, besteht aus Mais oder Getreide“, sagte Fischer. Im kommenden Jahr sei ein Versuch mit Zuckerrüben geplant. Dabei werde im Winter die komplette Rübe in Energie umgewandelt. Die Pflanzen würden ebenfalls in direkter Umgebung angebaut. Die am weitesten entfernten Flächen seien in Stederdorf, sagte Landwirt Fischer.

Mit dem Gas aus der Anlage speisen die Betreiber - vier örtliche Landwirte aus Röhrse - drei Blockheizkraftwerke. Eines steht direkt bei der Biogas-Anlage, ein zweites befindet sich in Röhrse und versorgt zehn Haushalte mit Wärme. Ein drittes Blockheizkraftwerk steht in Sievershausen. Dort hat die „Naturenergie Röhrse“ zurzeit zwei Kunden im Gewerbegebiet. Mit einem dritten Kunden laufen Verhandlungen, verriet Martin Fischer.

Der Kreisausschuss-Vorsitzende Jürgen Streichert zog ein positives Fazit der Besichtigung. „Hier wird effektiv Energie gewonnen“, sagte er. Beeindruckt habe ihn auch die Wärmenutzung. Jede der drei Anlagen produziert etwa 265 Kilowattstunden Strom. Die Auslastung beträgt zurzeit bis zu 97 Prozent.

Dass auch Hähnchenmist aus Massentierhaltung in der Anlage, die seit Ende 2011 in Betrieb ist, verwertet wird, hat für den Grünen-Politiker Jürgen Streichert auch etwas Positives: „So landet der Mist wenigstens nicht direkt auf den Feldern“, sagte er.

pif

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