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Kreismuseum: Führung zum Alltag 1923

"Humpelnd durch die Inflationszeit" Kreismuseum: Führung zum Alltag 1923

Die Führung am Samstag durch das Peiner Kreismuseum mit dem Titel „Humpelnd durch die Inflationszeit“ begann mit einem Schauspiel: Museumsführer Jens Koch versetzte sich in die Rolle eines Veteranen des ersten Weltkriegs, der während der Hyperinflation 1923 verzweifelt nach Arbeit sucht. 

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Jens Koch mit den interessierten Museumsgästen und mit einem 50-Millionen-Mark-Schein.

Quelle: Foto: Lara Krämer

Peine. Vor allem von den verzweifelten Versuchen der Peiner Bewohner, ihre Familien zu ernähren. „Wenn der Tag der Lohnausgabe gekommen war, standen die Frauen schon vor den Fabriken, um den Männern die Lohntüten direkt abzunehmen“, erzählte Koch den gespannt zuhörenden Besuchern und fügte hinzu: „Die Frauen hatten schlicht die Befürchtung, dass ihre Männer den gesamten Lohn gleich nach Feierabend wieder versoffen…“

Weiterhin erzählte er von so manchem Bauern, der durch lohnende Tauschgeschäfte während der Inflationszeit am Ende wohlhabend geworden war. Denn wer damals Land, Feld und Tiere hatte, dem ging es oftmals besser als der städtischen Bevölkerung. Diese wusste oft nicht, was sie am Abend essen sollten, weil es für ihr Geld nichts mehr zu kaufen gab.

Die etwa 30 Besucher der interessanten und lehrreichen Führung hatten am Ende noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

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