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Kreismuseum: „Die 100 wichtigsten Dinge“

Eröffnung der Ausstellung Kreismuseum: „Die 100 wichtigsten Dinge“

Was haben eine Mausefalle, ein Gleitschuh, eine Dose Kaviar und ein Friedensvertrag gemeinsam? Diese und noch 96 weitere „Dinge“ sind im Kreismuseum zu sehen. „Die 100 wichtigsten Dinge“ heißt die Ausstellung zum gleichnamigen Buch, das von vier jungen Wissenschaftlern vom Institut für Zeitgenossenschaft in Berlin geschrieben wurde.

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Eröffneten die Ausstellung: (von links) Dr. Ulrika Evers, Henning Heiß, Samira El Ouassil, Martin Martin Schlesinger, Timon Karl Kaleyta und Tilman Ezra Mühlenberg (alle vom Institut für Zeitgenossenschaft, Berlin).

Quelle: Foto: Antje Ehlers

Kreis Peine. Nach der Begrüßung von Henning Heiß, Erster Kreisrat, und der Museumsleiterin Dr. Ulrika Evers gab Samira El Ouassil (die auch Schauspielerin ist) eine Einführung in das Zustandekommen der Ausstellung. Dabei geht es nicht um diese Dinge als solche, sondern um ihre wissenschaftliche Betrachtung und Kategorisierung. So sind die ausgestellten Dinge den Kategorien Ordnung und Verwaltung, Oberflächen und Optik, Konsum sowie Mechanik, Statik und Logistik zuzuordnen. Dabei steht beispielsweise die oben erwähnte Mausefalle zum Oberbegriff „Klammern“ in der Kategorie Ordnung und Verwaltung.

„Die richtige Präsentation der Wichtigkeit ist Teil ihrer selbst als notwendige wissenschaftliche Methode, welche sie hervorbringt und wahrnehmbar macht“, heißt es in dem Buch als Beschreibung zu einem Ausstellungsgegenstand (Niet).

Die Ausstellung als solche ist in dieser Form der materiellen Präsentation der 100 Dinge das erste Mal zu sehen, sie ist erst nach längerem Zögern der Autoren auf Wunsch von Evers entstanden, soll nun aber auch in weiteren Städten zu sehen sein. Kunst sei schließlich den Künstlern vorbehalten, und als solche sehen sich die Wissenschaftler nicht. „Es geht nicht um banale Dinge, die im Museum zu Kunst erhoben werden, sondern um den Gegenstand als das, wozu er dient“, betonte El Ouassil in ihrer Einführung. Außerdem regen die Wissenschaftler zu weiteren Diskussion an.

Die Ausstellung ist noch bis zu 30. April zu den Öffnungszeiten im Peiner Kreismuseum zu sehen.

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