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Kreisheimatbund besucht Siedlungsbauprojekte

Peine Kreisheimatbund besucht Siedlungsbauprojekte

Peine. Er prägte maßgeblich das Peiner Stadtbild - der Architekt Anton van Norden (1879 bis 1955). Jetzt befasst sich eine Stadtrundfahrt unter der Führung des Kreisheimatbund-Vorsitzenden Dr. Ralf Holländer mit den Siedlungsbauprojekten von van Norden.

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Die Max-Küper-Straße in der Siedlung Kammergärten (oben).

Quelle: Stadtarchiv

Der Bus startet am Sonntag, 4. Oktober, um 14 Uhr vom Schützenplatz aus, das Ende ist für 17 vorgesehen. Die Rundfahrt wird mit der Walzwerkerkolonie beginnen und darüber hinaus die wichtigsten Siedlungsbauprojekte van Nordens in der Stadt Peine umfassen. An den Haltepunkten ist jeweils ein etwa halbstündiger Rundgang geplant. Für Mitglieder des Kreisheimatbundes ist die Fahrt kostenlos, Nichtmitglieder zahlen fünf Euro pro Person.

Über seine gesamte berufliche Tätigkeit hinweg habe der Architekt eine Reihe von Siedlungsbauprojekten ausgeführt, schildert Holländer. Die drei wichtigsten seien die „Walzwerkerkolonie“ (1910 bis 1923), die Siedlung des „Beamten Wohnungsvereins für Peine und Umgebung“ in den Kammergärten (ab 1920) sowie die Arbeitersiedlung „Otto’s Hof“ (ab 1930).

„Am Beispiel der Walzwerkerkolonie ist der Wandel in der Gestaltung von Siedlungsbauten zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders gut abzulesen“, erklärt Holländer. Die vor 1900 errichteten Straßenzüge - zum Beispiel Rahlenbeckstraße - würden noch eine strenge, lineare Anordnung der Doppelhäuser zeigen, während van Norden in seinem Entwurf bereits Aspekte der Gartenstadtbewegung aufnehme. Der Experte weiter: „Zwei kleine Plätze mit Grünflächen und eine insgesamt kleinteilige, geschwungene Straßenführung mit hoher Durchgrünung schaffen eine überraschend hohe Wohnqualität in unmittelbarer Nachbarschaft des Stahlwerks.“

jti

• Da die Busplätze begrenzt sind, ist aus organisatorischen Gründen eine Anmeldung per E-Mail unter khb.peine@htp-tel.de erforderlich.

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