Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 13 ° wolkig

Navigation:
Kreishaus: Verwaltung erteilt Alternativen Absagen

Kreis Peine Kreishaus: Verwaltung erteilt Alternativen Absagen

Kreis Peine. Zur aktuellen Diskussion um den Standort des zweiten Kreishauses (PAZ berichtete) nimmt Kreis-Sprecher Henrik Kühn Stellung: „Wir möchten einen dritten, größeren Verwaltungssitz neben den bereits bestehenden Standorten Burgstraße und Werner-Nordmeyer-Straße vermeiden."

Voriger Artikel
Gelungenes Volksfest in der Ortschaft Blumenhagen
Nächster Artikel
Saemann: „Peine muss von VW-Investition profitieren“

Die Kreisverwaltung plant einen zweiten Schwerpunkt an der FTZ (v.l.): Michael Schrader, Wolfgang Gemba, Henrik Kühn und Landrat Franz Einhaus.

Quelle: Thorsten Pifan

"An diesen beiden Stellen wollen wir unsere Verwaltungsabläufe konzentrieren", betont Kühn: "Die ins Gespräch gebrachten alternativen Standorte, wie das Härke-Gebäude, die Hertie-Brache oder das Mälzerei-Gelände können diesem Anspruch nicht gerecht werden.“

Zudem würden diese Standorte durch fehlende Eigentumsrechte sowie das ebenso fehlende Planungs- und Baurecht massive Kostenerhöhungen mit sich bringen. Im Detail sagte Kühn:

• „Bei der Hertie-Brache sieht das Planungsrecht die Unterbringung einer Verwaltung gar nicht vor. Zudem sind die Eigentumsverhältnisse auf dem Areal nicht geklärt, sodass es offene Fragen zwischen Investor und Eigentümer gibt. Dort müssten zunächst die bestehenden Immobilien abgerissen werden. Die Wirtschaftlichkeit einer Anmietung steht infrage, ein Kauf des Areals würde zusätzliche Investitionen erfordern.“

• Planungsrechtliche Gründe ließen einen Verwaltungsbau auf dem „Mälzerei-Langkopf“-Gelände nicht zu, zudem sei die Fläche schadstoffbelastet. Entsorgung, Abbruch der Altimmobilie sowie Finanzierungen einer Anmietung oder eines Kaufs ließen auch hier erhebliche zusätzliche Kosten erwarten.

• Mietflächen von der Härke-Brauerei wären viel zu klein für die Zwecke des Kreises, wären umfangreich sanierungsbedürftig, stünden womöglich unter Denkmalschutz und seien nicht barrierefrei. Alle vermeintlichen Alternativen eine, dass sie keine Nähe zu einer bereits bestehenden Infrastruktur der Landkreis-Verwaltung hätten. „Dieses ist für uns ein wichtiges Kriterium, um den ökonomischen, technischen und organisatorischen Betriebsaufwand so gering wie möglich zu halten“, erklärteKühn.

„Ein Kaufkraftverlust für die Innenstadt durch den Standort ist im Übrigen nicht zu vermuten, da bereits jetzt der überwiegende Teil der im neuen Gebäude unterzubringenden Organisationseinheiten nicht innenstadtnah untergebracht ist.“

pif

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Lokale Videos

Videos von Ilsede TV zu Ereignissen im Peiner Land

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung