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Kreishaus-Saal: Neubau bis Ende 2014

Kreis Peine Kreishaus-Saal: Neubau bis Ende 2014

Kreis Peine. Der Zeitplan für den Neubau des Peiner Kreishaus-Saals steht - zwar noch auf etwas wackeligen Beinen, doch Ende 2014 soll das ehrgeizige Projekt fertig sein. Nach dem Brand in der Ausländerbehörde im Januar 2011 muss das Gebäude abgerissen werden.

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Vor dem Kreishaus: Kreisbaurat Wolfgang Gemba.

Quelle: pif

Die Abrissbagger sollen in den Sommerferien anrücken. „Der Kreishaus-Saal liegt an einem stark frequentierten Schulweg zwischen Ratsgymnasium und Marktplatz“, sagte Kreisbaurat Wolfgang Gemba. Darauf wolle die Kreisverwaltung Rücksicht nehmen.

Wenn das Gebäude aus dem Jahr 1953 abgetragen ist, schlägt die Stunde der Archäologen. Denn der Neubau soll an historischer Stelle auf dem Peiner Burgberg entstehen. „Den ganzen Herbst über, vielleicht sogar noch im Frühjahr 2013 kann der Platz untersucht werden“, sagte Gemba.

Dann sollen die Planungen für den Neubau abgeschlossen sein und der Grundstein gelegt werden. „Wichtig ist, dass wir den Geist des Ortes auf dem Burgberg erhalten“, sagte Gemba. Das Gebäude-Ensemble aus Amtsgerichtsgebäuden und Kreishaus-Saal dürfe nicht zerstört werden. Dabei ist es schwer, den richtigen architektonischen Stil zu treffen. Das Grundbuchamt stammt aus dem Jahr 1822. Die beiden anderen Gebäude wurden in den Jahren zwischen 1890 und 1915 errichtet.

„Fest steht, dass der neue Kreishaus-Saal keinen historischen Charakter haben soll“, sagte Gemba. „Wir planen einen anspruchsvollen, zeitgemäßen Neubau“, ergänzte Michael Schrader, Leiter des Immobilienwirtschaftsbetrieb.

Wie genau der Neubau für etwa 3,4 Millionen Euro aussehen soll, steht noch nicht fest. Für die Planung wird in Kürze ein baubegleitender Beirat aus Politik und Verwaltung eingerichtet. Zurzeit ist der Landkreis Peine auf der Suche nach einem Architekten.

Klar ist, dass im Erdgeschoss ein Multifunktions-Saal entstehen soll. Darüber will die Kreisverwaltung rund 50Arbeitsplätze einrichten. Gemba sagte: „Dort kann zum Beispiel der Immobilienwirtschaftsbetrieb und die kreiseigene Schulbehörde untergebracht werden.“

pif

Der Brandanschlag im Januar 2011

31. Januar 2011: Kurz nach 6 Uhr Morgens schlugen Flammen aus der Ausländerbehörde im Nebengebäude des Peiner Kreishauses, in dem auch der große Sitzungssaal für den Kreistag untergebracht ist. Die Peiner Feuerwehr hatte das Feuer schnell unter Kontrolle. Bei dem Brand hatten sich allerdings gefährliche Dämpfe entwickelt, die sich im gesamten Gebäude abgesetzt hatten. Deshalb darf das Haus bis heute nicht betreten werden. Die Flammen hatten etwa eine Stunde unentdeckt in zwei Büros gewütet. Die Polizei hatte seinerzeit umgehend die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen. Fest steht, dass in jener Nacht Einbrecher in dem Gebäude waren. Bei dem Feuer wurden auch zahlreiche Akten der Ausländerbehörde vernichtet. Obwohl die Polizei viele Spuren verfolgte, hat sie bis heute den entscheidenden Hinweis auf die Täter nicht bekommen.

pif

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